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Zollernalbkreis Leichtes Erdbeben auf der Schwäbischen Alb

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Ein Erdbeben hat in der Nacht Albstadt erschüttert. (Symbolbild) Foto: pixabay

Albstadt - Ein leichtes Erdbeben hat in der Nacht zum Montag Teile der Schwäbischen Alb erschüttert. Vom Epizentrum bei Albstadt (Zollernalbkreis) aus war das Beben mit einer Stärke von 3,8 vermutlich im Umkreis von 30 Kilometern zu spüren, wie der Erdbebendienst Südwest mitteilte. Die Erde bebte um 1.59 Uhr für einige Sekunden. Schäden waren bis zum Montagmittag weder Polizei noch Erdbebendienst bekannt.

Mehr als 1300 Meldungen seien beim Erdbebendienst eingegangen, sagte Referatsleiter Stefan Stange. Bei einem Erdbeben dieser Stärke seien nennenswerte Schäden sehr unwahrscheinlich. Folgen seien im schlimmsten Fall Risse im Putz oder Gegenstände, die von Tischen oder aus Regalen fallen. Da sich das Erdbeben mit vier Kilometern Herdtiefe relativ nahe an der Erdoberfläche ereignet habe, sei es deutlich wahrnehmbar gewesen.

Viele Menschen, die das Beben bemerkt hätten, seien von einer höheren Stärke ausgegangen, sagte Stange weiter. Bei der Polizei gingen bis zum Mittag um die 60 Anrufe wegen des Bebens ein. Auch hier seien keinerlei Schäden gemeldet worden, sagte ein Sprecher.

Am Nachmittag hatte es gegen 13.30 Uhr einn kleines Nachbeben der Stärke 1,9 gegeben. Dieses war jedoch kaum zu spüren.

Im Sommer hatte es in der Bodenseeregion einige Erdbeben gegeben - das stärkste mit einer Stärke von 3,7. In Albstadt hatte die Erde zuletzt im Dezember 2017 spürbar gebebt. Das letzte stärkere Beben mit einem Wert von 4,0 hatte sich 2003 ereignet.

Auch im Zollernalbkreis kam es immer wieder zu kleineren Beben, die das Interesse der Forscher weckten:

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