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Zollernalbkreis Kreis investiert in seine Schulen

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Die Alice-Salomon-Schule in Hechingen Foto: Stopper

Zollernalbkreis - Aus den bisher fünf beruflichen Schulen im Zollernalbkreis werden drei – ohne dass ein Standort geschlossen wird. Der Kreistag hat in seiner Sitzung am Montag dem Konzept der Kreisverwaltung zugestimmt.

Voraussetzung für die Zusammenlegung sind personelle Veränderungen auf Schulleiterebene. So treten zwei Rektoren der kaufmännischen in den kommenden Jahren in Albstadt und Hechingen in den Ruhestand, so dass dann diese Schulen organisatorisch zusammengelegt werden, wobei die Bildungsangebote im Wesentlichen so bleiben sollen.

Neue Unterrichtsmodelle mit Schaffung von Kleingruppen erfordern mehr Raum – auch an den beruflichen Schulen. Angestrebt sind ein Wechsel von Frontalunterricht und Eigenaktivität der Schüler, eine "gesunde und lernförderliche Umgebung" und "angemessene" Besprechungsräume und Arbeitsplätze für Lehrer.

Das bedeutet Investitionen in Umbau oder Neubau von Schulgebäuden. Die Kreisverwaltung hat den zusätzlichen Raumbedarf errechnet. Die Hauswirtschaftliche Schule Albstadt würde ohne Fusion neu 1010 Quadratmeter benötigen, mit 478, die Walther-Groz-Schule 154 und die Alice-Salomon-Schule in Hechingen 1020 Quadratmeter. Für die Kaufmännische Schule Hechingen wird ein Raumbedarf von 1451 Quadratmeter genannt.

Bei einer Überprüfung hat sich herausgestellt, dass einzelne Räume über eine nicht ausreichende Belichtung verfügen und deshalb nicht mehr als Schulräume genutzt werden dürfen.

Geplant ist, an der Alice-Salomon-Schule aufgrund des hohen Raumbedarfs ein Werkstattgebäude abzubrechen und einen Neubau zu erstellen. Für die Berufliche Schule Albstadt werden folgende Kosten genannt: Umbau 3,9 Millionen Euro, Neubau 4,1 Millionen. 500.000 Euro Umbaukosten entfallen auf die Kaufmännische Schule Hechingen.

Größter Brocken sind die 13,2 Millionen Euro Neubaukosten an der Kaufmännischen Schule Hechingen, wo auch für 1,7 Millionen umgebaut werden soll.

Darüber hinaus sollen an beiden Schulstandorten für 7,8 Millionen Euro Sanierungsmaßnahmen vorgenommen werden.

Aus Sicht der Verwaltung wäre es auch sinnvoll, am Standort Steinachstraße in Balingen die für später geplanten Investitionen in Sanierungen und Brandschutz vorzuziehen.

Insgesamt wird mit Kosten von 35 bis 36 Millionen Euro gerechnet.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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