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Zollernalbkreis Klinikum und DRK suchen händeringend nach zusätzlichen Kräften

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Heiko Lebherz erklärt, wie die Corona-Station in der Balinger Kreissporthalle funktionieren soll. Funktionieren kann sie aber nur mit medizinischem Personal und vielen Helfern – und genau diese sind derzeit knapp. Foto: Maier Foto: Schwarzwälder Bote

Zollernalbkreis - Medizinisch ausgebildetes Fachpersonal dringend gesucht: Auf einen Aufruf des Landkreises hin haben sich binnen weniger Tage rund 80 Interessenten gemeldet. Aufgrund der derzeitigen Coronalage könnte der sonst übliche längerfristige Einstellungsprozess deutlich abgekürzt werden: Bereits am Wochenende, teilte das Landratsamt auf Anfrage unserer Zeitung mit, würden die ersten neuen Kräfte wohl eingesetzt.

Das zusätzliche Personal sei aufgrund der Coronalage dringend notwendig, sagten Landrat Günther-Martin Pauli, Klinik-Chef Gerhard Hinger und DRK-Kreisvorsitzender Heiko Lebherz. Das Gesundheitsamt habe eine stark gestiegene Aufgabenflut zu bewältigen, auch das DRK, das das Corona-Testzentrum sowie das Notfalllazarett betreibt, und das Zollernalb-Klinikum bräuchten zusätzliches Personal. Man müsse sich zudem darauf vorbereiten, dass vorhandenes medizinisches Personal infiziert werde und vorübergehend ausfalle. Trotzdem müsse das öffentliche Gesundheitswesen in dieser Situation handlungsfähig bleiben.

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Auf die bewusst offene Ausschreibung haben sich querbeet Interessenten verschiedener Disziplinen gemeldet: Pflegefachkräfte, (angehende) Mediziner, Rettungsassistenten, DRK-Ersthelfer, Biologen, Chemiker, Laborassistenten und Apotheker. Derzeit würden diese Meldungen gesichtet. In enger Abstimmung zwischen Gesundheitsdezernat, DRK und Zollern­alb-Klinikum werde schnell entschieden, wer wo eingesetzt werden könne.

"Wir sind für jede Unterstützung dankbar", sagte Heiko Lebherz, und Gerhard Hinger meinte: "Wir brauchen alle Kräfte." Eigentlich, so Lebherz, verfüge das DRK Zollern­alb über genügend Kräfte. Das große Problem: Viele Firmen würden die Ehrenamtler auch jetzt noch nicht für ihre Tätigkeit in der Corona-Krise freistellen. Er habe, so Lebherz, schon mehrmals die Aussage gehört, dass eine Freistellung nicht in Frage komme, "solange die Maschinen noch laufen".

Wie Landrat Pauli richtete Lebherz am Mittwoch einen dringenden Appell an Unternehmer, Mitarbeiter, die für das DRK aktiv sind, nun für diese wichtige Arbeit freizustellen: Für die Gesundheitsversorgung sei dies unerlässlich. Zahlreiche öffentliche Arbeitgeber haben ihre Mitarbeiter, die beim DRK sind, nach Angabe von Pauli für diese Tätigkeit mittlerweile zur Verfügung gestellt.

  Medizinisches Personal kann sich melden per E-Mail – entweder beim Landratsamt job@zollernalbkreis.de oder beim DRK einsatzleitung @drk-zollernalb.de.

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