Drei Neuinfizierte wurden am Dienstag gemeldet. Foto: Stache

Über die Osterfeiertage wurden vergleichsweise wenige Neuinfektionen gemeldet. Dieser Trend setzte sich am Dienstag weiter fort. So meldete das Gesundheitsamt am Dienstag lediglich drei weitere Neuinfizierte. Das hat auch Auswirkungen auf die Inzidenz.

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Zollernalbkreis - Die drei neu Betroffenen leben in Albstadt, Balingen und Burladingen. Mit diesen drei neuen Infektionen lag die Inzidenz am Dienstag bei 103,5 (Montag: 112,0). Im Vergleich zu Karfreitag – 147,3 – war sie am langen Wochenende stetig zurückgegangen (Samstag: 133,1; Ostersonntag: 118,3). Man darf allerdings nicht vergessen, dass sich das Infektionsgeschehen immer mit einer gewissen Verzögerung abbildet. Es bleibt daher abzuwarten, wie sich die Osterfeiertage auf die Pandemie ausgewirkt haben.

Viele Nachfragen von über 60-Jährigen nach Impfung mit Astrazeneca

Insgesamt haben sich nach Angaben des Gesundheitsamts seit Ausbruch der Pandemie im vergangenen Frühjahr 6308 Zollernälbler das neuartige Virus eingefangen. 135 Menschen im Landkreis haben bisher wegen Corona ihr Leben verloren. 5714 einst Betroffene gelten als wieder genesen. Als infiziert führt das Amt aktuell 459 Menschen.

Das Zollernalb-Klinikum meldete Patientenzahlen. Laut Divi-Intensivregister waren dort am Dienstag drei Patienten in intensivmedizinischer Behandlung (genauso viele wie am Montag); zwei davon mussten beatmet werden.

Im Kreisimpfzentrum in Meßstetten sind bisher insgesamt 23.402 Menschen geimpft worden. Das sind 596 mehr als noch am Montag. 4760 davon haben schon die zweite Impfung erhalten.

Das Landratsamt teilt mit, dass es dieser Tage zahlreiche Nachfragen von über 60-Jährigen nach einer Impfung mit Astrazeneca gegeben habe. Da in Baden-Württemberg aktuell bereits in Priorität 1 und 2 der Großteil der Menschen über 60 Jahre alt ist, werde die Terminvergabe noch nicht für alle Menschen über 60 Jahre (Priorität 3) geöffnet, teilt laut Landratsamt das Sozialministerium dazu mit. Menschen über 70 oder 80 Jahre kämen dadurch nun schneller an einen Termin. Wenn die Nachfrage nach Terminen aus dieser Gruppe nachlasse, werde die Impfung mit AstraZeneca für alle Menschen über 60 Jahre möglich..

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