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Zollernalbkreis Günther-Martin Pauli erhält große Mehrheit

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Entspannt nach der Wahl: Günther-Martin Pauli genießt einen alkoholfreien Caipirinha aus dem "Saftladen", der mobilen Saftbar des Landkreises. Der Kreistag hat den CDU-Politiker mit breiter Mehrheit für weitere acht Jahre zum Landrat gewählt. Foto: Maier

Zollernalbkreis - Kurzes Innehalten, dann ein Bussi für Ehefrau Kerstin und ein Lächeln: Mit großer Mehrheit hat der Kreistag am Montag Günther-Martin Pauli erneut zum Landrat des Zollernalbkreises gewählt.

Pauli erhielt 46 von 59 abgegebenen Stimmen, das entspricht rund 78 Prozent. Der 50-Jährige war der einzige Bewerber. Dass die Zustimmungsquote nicht noch höher lag, erklärte sich Pauli zunächst so, dass man als CDU-Politiker für manche Mitglieder anderer Parteien eben einfach nicht wählbar sei. Über sein Ergebnis freue er sich trotzdem. Vor acht Jahren, als Pauli sich zum ersten Mal um den Landrats-Posten beworben hatte, musste er sich gegen die Mitbewerber Thomas Hölsch und Jürgen Weber durchsetzen; damals erhielt Pauli erst im zweiten Wahlgang die notwendige Mehrheit.

Vor dem Wahlgang hatte Pauli in seiner Bewerbungsrede die Erfolge der vergangenen Jahre sowie die Herausforderungen für den Landkreis in naher Zukunft skizziert. Die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen sowie der Infrastruktur in allen 25 Städten und Gemeinden im Zollernalbkreis sei das wohl wichtigste Ziel so Pauli, dies immer auf der Basis einer "schwäbisch-hohenzollerisch-soliden Finanzpolitik". Mit Blick auf den Verkehr werde Ende des Jahres ein Kongress einberufen, um die Themen – unter anderem Ortsumfahrungen, teilweise dreispuriger Ausbau der Bundesstraßen, Zukunft des Öffentlichen Personennahverkehrs sowie die E-Mobilität – fundiert aufzuarbeiten.

Auch die Verbesserung der Datennetze hin zum "Zollernalbkreis 4.0" sei ein wichtiges Thema der nächsten Jahre, so Pauli, ebenso der Umwelt- und Klimaschutz und die medizinische Versorgung. Mit Blick auf die Zukunft des Zollernalb-Klinikums wolle man in den nächsten Monaten unter Einbeziehung der Meinung von Ärzten und Bürgern ein Konzept erarbeiten, wie dessen Angebote zukunftsfähig gestaltet werden könnten. Nichts sagte Pauli in diesem Zusammenhang zur Zukunft der beiden Klinik-Standorte in Balingen und Albstadt. Beim Thema Bildung kündigte Pauli an, er wolle die Brücke zwischen den Kreisschulen und den Ausbildungsbetrieben verbreitern.

All das, so Pauli, wolle er sehr gerne zusammen mit dem Kreistag angehen und dabei ein "Landrat für alle" sein. Insbesondere habe er den Wunsch, durch transparente demokratische Prozesse wieder mehr Menschen für die Politik interessieren zu können – das sei angesichts der stetig zurückgehenden Wählerbeteiligungen dringend notwendig.

Die Wahl verfolgten am Montag viele Interessierte, darunter die Oberbürgermeister Helmut Reitemann (Balingen) und Klaus Konzelmann (Albstadt), der Tübinger Landrat Joachim Walter sowie der CDU-Bundestagsabgeorndnete Thomas Bareiß. Mit im Saal war auch Paulis Familie, neben Ehefrau Kerstin die Kinder Franziska, Andreas und Felicia sowie Vater Max und Bruder Wolfgang Pauli.

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