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Zollernalbkreis DRK-Notfalldienst sucht dringend Helfer

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Die Helfer des DRK-Kreisverbands sind gefordert: Auch der Notfallnachsorgedienst verzeichnet mehr Einsätze. Foto: Weissbrod

Zollernalbkreis - 117 Einsätze hat der Notfallnachsorgedienst des DRK Kreisverbands Zollern­alb 2018. Die ehrenamtlichen Helfer waren zu jeder Tages- und Nachtzeit gefordert. Doch gerade zur Tageszeit hat das DRK die besondere personelle Herausforderung, allen Hilfsanforderungen gerecht zu werden.

"Es wird immer schwerer, tagsüber die Einsätze zu bewerkstelligen", so die Leiterin des Notfallnachsorgedienstes, Heike Rau. Die stellvertretende Kreisbereitschaftsleiterin ist seit langem in dieser Funktion tätig und weiß, wovon sie spricht.

Obwohl 30 ehrenamtliche Mitglieder der Organisation angehören, bringen Einsätze zur Tageszeit eine aufwändige Personalrekrutierung mit sich. Da kann es schon vorkommen, dass Helfer für Ad-hoc-Einsätze längere Strecken durch den Zollernalbkreis fahren müssen.

"Wir suchen insbesondere Menschen, die tagsüber im Bereich der Notfallnachsorgedienst tätig sein können", so Rau. Wie abwechslungsreich diese Tätigkeit und Ausbildung ist, zeigt der Rückblick auf das vergangene Jahr.

Mehr als 100 Menschen werden betreut

So betreuten die NND-Mitarbeiter im Zollernalbkreis wieder mehr als 100 Menschen nach schweren Schicksalsschlägen. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst oder andere BOS-Einheiten im Zollernalbkreis können das Angebot des Notfallnachsorgediensts in Anspruch nehmen. Auch kommen Betreuungsaufträge von anderen Leitstellen zu den Helfern in den Zollernalbkreis.

Der lokale Schwerpunkt der Betreuungsmaßnahmen lag im vergangenen Jahr im Bereich Albstadt (54 Einsätze). Auch bei Sucheinsätzen betreuen die NND-Mitglieder die Angehörigen – und wenn notwendig auch darüber hinaus.

Die Zahl der Alarmierungen hat zugenommen. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 98 Alarmierungen. "Wir haben im Jahr 2018 zudem eine Zunahme von Hilfeersuchen, bei denen ein pflegender Angehöriger in die Klinik transportiert werden musste", so Heike Rau weiter. Die zu pflegende Person wäre dadurch plötzlich alleine zu Hause gewesen. Der Rettungsdienst alarmierte daher die NND-Helfer. Diese überbrückten die Zeit bis zum Eintreffen der Angehörigen.

"Wenn alle Stricke reißen würden, könnten wir den DRK-eigenen Pflegedienst noch aktivieren. Das war bislang aber glücklicherweise nicht nötig", so die Leiterin.

Haupttätigkeiten des Notfallnachsorgediensts sind Beistehen, Zuhören und Trösten. Das Selbstverständnis der Mitglieder besteht darin, einfach für andere da zu sein. In Stunden, in denen Fassungslosigkeit, Kummer und Leid die Atmosphäre bestimmen, leisten die ehrenamtlichen elfer diesen ergänzenden, kostenlosen Service des DRK-Kreisverbandes Zollernalb für die Bürger im Kreis.

Helfer übernehmen praktische Arbeiten

Sehr oft übernehmen die Helfer praktische Arbeiten: Sie fahren noch in der Nacht Angehörige in Kliniken, helfen Pflegedienste zu organisieren oder Angehörige kurzfristig in einem Pflegeheim unterzubringen.

Derzeit sind 30 ehrenamtliche Helfer aktiv, wovon sich zwei in der Hospitationsphase befinden. Erfreulicherweise, so Rau, konnten 2018 drei Aktive ihre Kriseninterventions- Fachausbildung erfolgreich abschließen.

Der NND ist direkt der Kreisbereitschaftsleitung zugeordnet. Im Einsatzfall sind die Mitglieder über die Leitstelle erreichbar.

Die regelmäßigen Treffen und die interne Aus- und Fortbildung leiten Heike Rau und Karin Augustin. Die Einsätze disponieren Annemarie Arnold (Bereich Hechingen), Bruno Lachmann (Balingen) und Heike Rau (Albstadt).

Interessierte können sich bei der Servicestelle Ehrenamt bei der Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbands Zollernalb, Brigitte Acker, Telefon 07433/9 09 90, weiter informieren.

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