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Zollernalbkreis Auf B 27 gilt ein neues Tempolimit

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Von Tempo 120 auf 130 km/h geht's künftig auf der B 27 zwischen Balingen-Nord und Bisingen-Steinhofen. (Symbolfoto) Foto: Ungureanu

Zollernalbkreis - Auf der Bundesstraße 27 gelten neue Geschwindigkeitsbegrenzungen - das wurde am Dienstag vor dem Verwaltungsgericht Sigmaringen verhandelt. Geklagt hatte ein Unternehmer aus Balingen.

Volle Fahrt voraus heißt es für die Autofahrer auf der hiesigen Bundesstraße jedoch trotzdem nicht: Verhandelt wurden die Fahrbahnabschnitte von Balingen-Nord bis Bisingen-Steinhofen, wo künftig ein Geschwindigkeitslimit von 130 Stundenkilometer gelten soll. Der daran anschließende Abschnitt von Bisingen-Steinhofen bis Hechingen-Nord bleibt von dem Beschluss jedoch unberührt: Hier dürfen Autofahrer nach wie vor nur 120 km/h fahren. Erst ab dem Streckenabschnitt von Hechingen-Nord bis Kreisgrenze bei Ausfahrt Bodelshausen heißt es für die Autofahrer freie Fahrt.

Der Kläger war ein Unternehmer aus Balingen-Frommern, der über die Bundesstraße jeden Tag zur Arbeit fährt. Er wollte die Geschwindigkeitsbegrenzung bis zur Kreisgrenze aufheben, da er die Gründe für den  Bescheid über diese, vom 30. März 2015, nicht schlüssig fand. Ausgenommen war lediglich der Streckenabschnitt bei Bisingen-Steinhofen, bei dem er einsah, dass dies eine gefährliche Stelle ist, bei der es in der Vergangenheit vermehrt zu Unfällen kam.

Mit der Begründung der Verkehrsicherheit auf der Bundesstraße wurde der Beschluss vor knapp drei Jahren gefasst. Ob diese durch die Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung immer noch gewährleistet ist, wurde über knapp drei Stunden diskutiert: Dabei ging es vor allem um die Standstreifen, die laut neuen Richtlinien nicht mehr den aktuellen Vorschriften entsprechen sowie um das ständige Beschleunigen und Abgrenzen der Autofahrer, wodurch es vermehrt zu Auffahrunfällen kommen kann.

Als der Richter eine kurze Pause veranlasste, um sich zu beraten, traten auch der Balinger Unternehmer und die Vertreter des Landratsamts, die als Beklagte Repräsentanten für das Land Baden-Württemberg erschienen, in Verhandlungen und einigten sich vor dem Gerichtssaal auf das Ergebnis. Dies würde Gelder der Kommunen sparen sowie den aufwendigen Auf- und Abbau der Beschilderung. Auch ein Gutachten, welches hätte angefertigt werden müssen, wenn sich die Parteien nicht geeinigt hätten,  erspart rund 20.000 Euro. 

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