Mit dem Bau von 36 modernen Wohneinheiten sowie einer Gewerbeeinheit auf einer Fläche von 2790 Quadratmeter entsteht dringend benötigter Wohnraum.
Eigens hierfür wurde die Zollernalb Klinikum Immobilien gGmbH gegründet – eine hundertprozentige, gemeinnützige Tochtergesellschaft des Zollernalb Klinikums.
Die gGmbH wurde nicht mit dem Ziel der Gewinnerzielung, sondern mit dem Zweck ins Leben gerufen, bezahlbaren und wohnortnahen Wohnraum für Klinikbeschäftigte zu schaffen. Sie ist zuständig für den Erwerb, die Errichtung, Verwaltung und Bewirtschaftung von Grundstücken und Gebäuden – insbesondere zur Schaffung von Mitarbeiterwohnungen. Träger des Projektes ist der Zollernalbkreis.
Das Bauvorhaben im Balinger Stutzenweiher hat ein Volumen von rund 13,4 Millionen Euro. Als erfahrener Partner ist die Jetter Firmengruppe aus Rosenfeld als Generalübernehmer mit der Umsetzung betraut. Das Unternehmen bringt umfassende Kompetenz in den Bereichen komplexer Neubauten, Objektsanierung, und Umnutzung im Bestand mit.
Nachhaltigkeit steht im Vordergrund
Als Partner der Jetter Firmengruppe wurde das Architekturbüro „archisphäre“ aus Rosenfeld unter der Leitung von Nadine Preuhs beauftragt. Gemeinsam plante man die L-förmigen Gebäude mit Laubengänge, so dass alle Wohnungen einen separaten Eingang sowie direkten Zugang ins Freie haben. Angeboten werden unterschiedlich große Wohneinheiten – von Ein-Zimmer-Apartments bis hin zu Vier-Zimmer-Wohnungen – um möglichst vielen Lebenssituationen gerecht zu werden.
Nachhaltigkeit steht bei der Planung im Vordergrund: Die Dächer der Gebäude werden begrünt, um die Biodiversität zu fördern, als Wasserpuffer bei Starkregen zu dienen und Lebensräume für Insekten zu schaffen. Die Außenanlagen werden mit regionalen Pflanzen gestaltet. Zusätzlich wird eine Photovoltaikanlage installiert, die Eigenstrom für die Wohnungen erzeugt.
Lebensräume statt nur Wohnungen schaffen
Die Fassaden werden großflächig begrünt und fördern so das Stadtklima sowie die Integration des Gebäudes in die Umgebung. Außerdem kommt für das Staffelgeschoss und die Balkone sichtbar verarbeitetes Holz aus der Region zum Einsatz. Hochwertige Holz-Aluminium-Fenster sorgen nicht nur für eine moderne Optik, sondern auch für Energieeffizienz und Langlebigkeit.
„Als Generalübernehmer sehen wir es als unsere Aufgabe, nicht nur Bauwerke zu errichten, sondern Lebensräume zu schaffen. Mit diesem Projekt leisten wir einen konkreten Beitrag zur Stärkung der sozialen Infrastruktur in unserer Region“, so Johannes Jetter, Geschäftsführer der Jetter Firmengruppe.
Geschäftsführer Hinger: Ein Meilenstein
Mit dem Richtfest wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht – ein bedeutender Schritt hin zu mehr Wohnqualität und Mitarbeiterbindung im Zollernalb Klinikum. „Wir freuen uns, dass das Projekt so straff im Zeitplan umgesetzt wird und bei einem weiterem positivem Verlauf im nächsten Jahr die ersten Mieter einziehen können“, betont Gerhard Hinger, Vorsitzender Geschäftsführer des Zollernalb Klinikums.