Abschlussbesprechung zum "ZiSch"-Projekt: Schüler, Lehrer sowie Vertreter der Volksbank und des Schwarzwälder Boten haben gestern in Hechingen über das Projekt gesprochen. Die Erfahrungen mit der Zeitung werten alle als positiv. Foto: Maier

Schüler im Zollernalbkreis setzen sich intensiv mit der Tageszeitung auseinander.

Zollernalbkreis - Alles vorbei? Aber nein: Offiziell ist das Projekt "Zeitung in der Schule" im Kreis seit gestern zwar beendet, in den nächsten Wochen aber wird es sich dennoch weiter bemerkbar machen.

In diesem Sinne markierte das Abschluss-Gespräch zum Projekt, das unserer Zeitung gemeinsam mit den Volks- und Raiffeisenbanken im Zollernalbkreis anbietet, gestern nur eine Zwischenetappe.

455 Schüler aus 19 Klassen von 13 Schulen im Zollernalbkreis hatten im Februar und März vier Wochen lang den Schwarzwälder Boten geliefert bekommen. So lernten sie nicht nur die Tageszeitung kennen, sondern setzen sich auch mit Sprache, Stilformen und Inhalten der Tageszeitung auseinander. Die Erfahrungen werteten sie als positiv: Die Lehrer meinten, ihre Schüler seien "zu begeisterten, interessierten Lesern" geworden. Die Schüler fanden es spannend, täglich so viele gut aufbereitete Informationen zu erhalten. "Das können wir gerne noch einmal machen", sagte einer. Auch Franz Steinhart, Vorstand der Volksbank Hohenzollern und stellvertretender Vorsitzender der Bezirksvereinigung der Volks- und Raiffeisenbanken, wertete das Projekt als "sehr gelungene Sache".

Das Besondere für die Schüler: Sie sollten nicht nur lesen, sondern selbst Artikel schreiben. Das haben einige schon getan: Sechs Sonderseiten zu Themen aller Art sind bisher erschienen – von den Erfahrungen beim Volksbank-Ausflug über ein Interview mit einer Jugendlichen, die auf den Rollstuhl angewiesen ist, bis hin zu einer Film-Rezension. Weitere Beiträge folgen in den nächsten Wochen.