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Zollernalb Jasmin Wöhr wünscht sich Mixed-Wettbewerb

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Jasmin Wöhr hat ihre Profikarriere beendet. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Ulrich Mußler

Bei den 15. Hechingen Ladies Open bekommen die Zuschauer nicht nur Spitzentennis geboten. Bälle und Schläger spielen heute Abend bei einer bestimmten Disziplin keine Rolle. "SpeedCourt" ist angesagt. Schon Stefan Raab und seine Kandidaten mussten in der Ferneshsendung "Schlag den Raab" durch diese Fitness-Mangel gehen, bei der Reaktionsschnelligkeit und Ausdauer gefragt sind.

Noch während auf dem Center-Court die Abend-Session steigt, werden sämtliche Vorbereitungen für ein Match der besonderen Art getroffen. Auf Platz sechs verlegt das Team des Balinger Trainings- und Therapiezentrums Körperbau eine Art Teppich mit zehn numerierten Kontaktfeldern. Die Matte ist mit einer Anzeigetafel verbunden, die Sportlern und Zuschauern aufzeigt, welche Felder später nacheinander in einer bestimmten Zeit abzuklappern sind.

Kaum ist der letzte Ballwechsel des Tages beendet – das letzte Match beginnt nicht vor 18.30 Uhr –, gehts auf Court Nummer sechs schon mit Speedcourt los. Mit dabei sein werden werden die Bundesliga-Handballer vom HBW Balingen-Weilstetten Benjamin Herth, Fabian Gutbrod und Felix König, der momentan verletzte Christoph Theuerkauf wird seine Teamkollegen unterstützen. Natürlich werden auch Tennisspielerinnen zeigen, was sie bei der Jagd zwischen den zehn Feldern drauf haben. So wird die Balingerin Jasmin Wöhr ihre Laufschuhe schnüren.

"Ich weiß zwar noch nicht, was auf mich zu kommt, aber ich lass mich mal überraschen. In jedem Fall wünsche ich mir einen Mixed-Wettbewerb", sagt Jasmin Wöhr. Turnierchef Gerhard Frommer freut sich schon auf den Vergleich: "Handball gegen Tennis, und das mit absoluten Topsportlern."

Apropos Jasmin Wöhr. Die Balingerin hat ihre Profi-Karriere vor wenigen Monaten beendet. Ihren letzten Auftritt hatte sie in Roland Garros. In Runde eins der Doppelkonkurrenz war für sie an der Seite der Österreicherin Tamira Pazek gegen die an vier gesetzten Vania King (USA)/Yaroslava Shvedova (Kasachstan) nach einem 4:6/3:6 Schluss. "Ich wollte bei einem Grand-Slam-Turnier und zu einem Zeitpunkt, an dem ich sagen kann ›Jetzt war’s super‹, abtreten. Es war ein cooles Match, wir haben gut gespielt. Gegen die beiden darf man verlieren", so Wöhr.

Dem Tennisport aber wird die 31-Jährige erhalten bleiben. Nicht nur, weil sie für ihren Klub TEC Waldau Stuttgart weiterhin in der Bundesliga zum Schläger greifen, sondern sich auch um die Ausbildung junger Spielerinnen kümmern will. Auf Honorarbasis arbeitet sie schon für den Württembergischen Tennisbund, coacht aber auch Spielerinnen auf der Tour. Bei ihrer Premiere betreute Wöhr, die in ihrer Karriere im Doppel 23 ITF- und vier WTA-Titel gewonnen hat, ihre 18-jährige Waldau-Kollegin Lara Schader beim 10 000-Dollar-Turnier in Madrid – für Wöhr ein perfekter Einstieg in die Karriere nach der Profikarriere für die ehemalige Fed-Cup-Spielerin.

 
 

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