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Zollernalb Boll entzaubert Straßberg

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Timo Gulde erzielt in dieser Szene das 3:0 für den TSV Boll. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Dennis Breising Bezirksliga Zollern: TSV Straßberg – TSV Boll 0:4 (0:1). Mit einer bitteren 0:4-Heimniederlage gegen Boll ist der bisherige Tabellenführer aus Straßberg in die Rückrunde gestartet und musste so Rang eins an den SV Grün-Weiß Stetten abgeben.Dabei übernahm Straßberg zunächst die Initative und hatte bereits in der zweiten Minute die erste Chance: Nach präzisem Eckball von Marc Weiner köpfte der verbandsligaerfahrene Neuzugang Jochen Frey, der in der Winterpause vom TSV Gammertingen gekommen war, knapp über das Tor. Drei Minuten später kam Marvin Schuth aus aussichtsreicher Position zum Abschluss, verzog aber knapp.

Die Gäste aus Boll hatten ihre erste Chancen in der achten Minute durch Daniel Walz und einen Weitschuss von André Pruss.

Zwei Minuten später brachte Daniel Martin seinen Torhüter Markus Schwellinger mit einem Rückpass auf schwer bespielbaren Boden völlig unnötig in Schwierigkeiten. Der Straßberger Goalie traf den Ball nicht richtig und den daraus resultierenden Eckball von André Pruss köpfte Bolls Spielertrainer Matthias Zahn zur 1:0-Führung für die Hechinger Teilstädter ein.

Straßberg zeigte sich geschockt von der frühen Führung der Gäste und hatte erst zehn Minuten später durch einen Kopfball von Spielertrainer Klaus Knobel nach Hereingabe von Schuth die Möglichkeit zum 1:1. In der 24. Minute bot sich den Gastgebern die beste Möglichkeit zum Ausgleich: Knobel war per tollem Steilpass freigespielt worden, scheiterte aber in aussichtsreicher Position am gut reagierenden Boller-Torhüter Steffen Gauss. Das war's dann aber auch in Durchgang eins. Boll stand bis zum Pausenpfiff defensiv sehr sicher und ließ außer zwei Weitschüssen von Matthias Zehnder nichts mehr zu.

In der zweiten Spielhälfte setzten die Gäste dann vollständig auf Konter, und die Taktik ging auf. Denn das Zahn-Team zeigte gnadenlose Effektivität im Stile einer Spitzenmannschaft. Nachdem Daniel Walz in der 50. Minute noch gescheitert war, machte es der Boller Neuzugang Lukas Bummer nur zwei Minuten später besser und erhöhte mit einem wunderschönen Weitschuss nach einem klasse Konter auf 2:0 für die Gäste.

Der Treffer zeigte Wirkung bei den Gastgebern: Straßberg war in der Folgezeit komplett von der Rolle und fing sich in der 57. Minute einen weiteren Konter ein, den Timo Gulde zum 0:3 abschloss.

Damit war das Spiel bereits vorzeitig entschieden. Boll schaltete nun einen Gang zurück, erzielte in der 75. Minute aber trotzdem noch das 4:0. Gulde spielte in den Lauf von Pruss und der machte mit dem dritten Kontertor der Gäste den Sack endgültig zu.

Erst in der 89. Minute hatte der Gastgeber mit einem Kopfball an die Latte noch einmal eine gute Möglichkeit. Doch selbst der Ehrentreffer blieb dem Knobel-Team an diesem Tag verwehrt.

TSV Straßberg: Schwellinger; Martin, Dentler, Zehnder (62. Scholz), Schuth, Bentle (79. Müller), Weiner, Bircheneder (40. Schade), Knobel, J. Eschment, Frey.

TSV Boll: Gauss; Uhl (62. Kluck), Zahn, Killmaier, Gerlings, Bummer, D. Walz, Pruss, Ujupaj (30. Weihing), C. Walz (75. Kraus), Gulde.

Tore: 0:1 Zahn (10.), 0:2 Bummer (52.), 0:3 Gulde (57.), 0:4 Pruss (75.).

Schiedsrichter: Holger Würth (Krauchenwies).

Spielertrainerstimmen:

Klaus Knobel (TSV Straßberg):

"Die Kontertaktik des TSV Boll ist komplett aufgegangen. wir haben die Räume nicht zugemacht und konnten so deren Diagonalbälle nicht verhindern. Die Ecke zum 0:1 war komplett unnötig, da wir zu Beginn am Drücker waren.

Boll habe ich im Aufstiegsrennen nun auch auf der Rechnung. Es wird bis zum Schluss ein ganz spannender Aufstiegskampf zwischen Boll, Bitz, Stetten und uns."

Matthias Zahn (TSV Boll): "Wir haben sehr konsequent gespielt, und die Mannschaft hat mein Umkehrspiel nun verinnerlicht. Die Vorbereitung ist sehr gut gelaufen und mit unserem ausgeglichenen und tiefen Kader können wir entspannt schauen, was letztendlich in dieser Saison herauskommt. Das Ziel bleibt weiterhin ein Platz unter den ersten Fünf, aber Rang zwei haben wir durchaus ins Auge gefasst."

 
 

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