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Zollernalb Beck muss nur Tetzlaff den Vortritt lassen

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Die RSG Zollern-Alb trumpfte bei den fünf Etappen gegen starke Konkurrenz als Team groß auf. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Dennis BreisingerTobias Tetzlaff (Team Bike market/RV Mecklenburg-Vorpommern) hat die 20. Auflage des Etappenrennens um den VR-Cup im Zollernalbkreis gewonnen. Auf der finalen Etappe in Winterlingen kontrollierte er mit seiner Mannschaft das Geschehen und hielt sich mit Aaron Beck von der RSG Zollern-Alb Albstadt seinen härtesten Rivalen vom Leib.

Nach fünf Etappen gewann Tetzlaff die Gesamtwertung des Amateurrennens mit zehn Sekunden Vorsprung auf Beck und 18 Sekunden auf Christian Siebenwirth (Team Magnesium pur/Bayern). In der Sprintwertung belegte Lorenz Bock vom RSV Tailfingen den zweiten Platz. Die RSG Zollern-Alb freute sich über rang zwei in der Mannschaftswertung.

Doch es die Fahrer am Sonntag rund um die Winterlinger Bank ihre Tour d’honneur starteten, hatten sie am Samstag in Meßstetten zehn ganz harte Runden à 5,2 Kilometer Samstag zu absolvieren. Am Ende kam eine dreiköpfige Spitzengruppe mit rund 20 Sekunden Vorsprung vor einem über 40 Mann umfassenden Hauptfeld ins Ziel. Im Sprint setzte sich dabei mit Tetzlaff der Sieger der zweiten Etappe in Ostdorf vor Lokalmatador Beck und dem Münchner Siebenwirth durch.

Das Jedermannrennen in Meßstetten wurde erneut zu einer klaren Angelegenheit für den Gesamtführenden Daniel Knyss (Merida Cycling Team), der sich in beeindruckender Manier mit einer Solofahrt den Sieg sicherte.

Die finale Etappe in Winterlingen bedeuteten für das Peloton noch einmal 68 Kilometer auf einem 1,5 Kilometer langen Rundkurs. Bereits nach zehn Runden setzten sich ein Trio mit Matthias Blümel (München), Andreas Schindler (RSV Geislingen) und Alexander Bauer (Lexxi Sports) vom Hauptfeld ab. Der Vorsprung der drei Ausreißer, die keinerlei Gefahr für die Sieganwärter im Gesamtklassement darstellten, pendelte sich über bei etwa 30 Sekunden ein, und die drei hielten die Distanz bis ins Ziel aufrecht. Im Sprint hatte Blümel die besten Beine. Er verwies Bauer und Schindler auf die weiteren Plätze. "Das Hauptfeld hatte zwar richtig Zug drauf, aber es fehlte die letzte Konsequenz, um die drei Ausreißer wirklich noch einzuholen", zeigte sich Organisator Ulrich Bock von der Meisterleistung der drei Ausreißer beeindruckt.

In der Gesamtwertung kam es zu keinerlei Änderungen mehr, so dass Tetzlaff die Führung vor Beck und auf Beck und 18 Sekunden Siebenwirth verteidigte. "Tetzlaff und sein Team haben auf der Schlussetappe nur noch Beck kontrolliert", gab Bock Einblick in die Taktik des Gesamtsiegers und dessen Mannschaft. Die Sprintwertung entschied Jens Rustler (RSG Heilbronn), der das Sprinttrikot schon am zweiten Etappentag übernommen hatte, für sich. Zweiter wurde mit Lorenz Bock (RSV Tailfingen) ein weiterer Lokalmatador. Die Mannschaftswertung ging an den Landesverband Mecklenburg-Vorpommern. Zweiter in dieser Wertung wurde die sehr stark auftrumpfenden Fahrer der RSG Zollern-Alb.

Auf der letzten Etappe der "Jedermänner" setzte sich mit Knyss abermals der Gesamtsieger und Leader des "German Cycling Cup" Knyss durch. "Ein sehr junger Fahrer, den man demnächst möglicherweise auch bei den Amateuren sehen wird", so Organisator Ulrich Bock. Der Wettbewerb der Frauen, bei dem fünf der gestarteten sechs Fahrerinnen das Ziel erreichten, wurde zur "One-Woman-Show" von Vorjahressiegerin Lisa Schönegg (Team Albstadtwerke-Belenus-Easy Tours), die alle fünf Etappen gewann. In Winterlingen gelang Iris Bächle (RSG Zollern-Alb) noch der Sprung auf den zweiten Platz.

"Die Fahrer aus unserem Kreis haben sich in einer nationalen Spitzenkonkurrenz sehr gut präsentiert. Das kann sich absolut sehen lassen", zog Organisator Ulrich Bock den Hut vor den Fahrern und Fahrerinnen des RSG Zollern-Alb, des RSV Tailfingen und des RSV Geislingen, die an den fünf Tagen erheblich zu den ereignisreichen Rennen beitrugen. "Wir haben über die ganzen fünf Tage hindurch Rennen auf sehr hohem Amateurniveau gesehen", zeigte sich Bock begeistert. "Die Stimmung bei allen fünf Etappen war sehr gut, organisatorisch lief alles hervorragend und das Feedback der Fahrer war absolut positiv. Viele haben sich bei mir für die sehr gute Organisation dieses ihrer Meinung nach tollen Etappenrennens bedankt", zieht Bock ein rundum positives Fazit dieser Jubiläumsveranstaltung.

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