Während zwei Zollern-Teams Punkte im Kampf um den Klassenerhalt mitnehmen, gehen Frommern und Albstadt leer aus. Wir haben den Spieltag zusammengefasst.
Bei den Zollern-Teams, die sich allesamt im Abstiegskampf der Landesliga befinden, gab es dieses Wochenende zwei Verlierer und zwei Gewinner. Während der TSV Frommern und der FC 07 Albstadt wieder verloren haben, konnten der TSV Straßberg und der TSV Harthausen/Scher ihren leichten Aufwärtstrend fortsetzen.
Der TSV Harthausen/Scher konnte am Samstag einen durchaus knappen und glücklichen Heimsieg (3:2) feiern. Obwohl man letzte Woche im Derby gegen Straßberg eine schwache Partie zeigten, geht der Trend in die richtige Richtung. „Wir haben auf jeden Fall die richtige Reaktion gezeigt“, merkte auch Spielertrainer Akin Aktepe an. In den letzten fünf Spielen stehen drei Siege zu Buche. Aktuell steht man auf dem elften Tabellenplatz, am Anfang des Jahres war es noch der 13.
Zweiter Sieg in Folge
Der TSV Straßb erg lässt wieder kleine Hoffnungen zum Thema Klassenerhalt aufkeimen. Nach dem jüngsten Derbysieg gab es nun ein 3:0 in Dornhan – es war der erste Auswärtssieg seit 2023. Man ist zwar noch mehr als zehn Punkte vom rettenden Ufer entfernt, aber ist jetzt erstmals seit langer Zeit die „Rote Laterne“ los und lässt seine Anhänger auf weitere Erfolgserlebnisse hoffen.
Beim FC 07 Albstadt geht es hingegen Bergab. Aufgrund der 1:5-Niederlage gegen den VfB Bösingen sind die Albstädter vom TSV Harthausen/Scher überholt worden. Das Team um Trainer Samed Akbaba hat in den letzten drei Spielen nur einen Punkt geholt. Die Schlüsselszene in der Auswärtspartie war der Platzverweis gegen den Spielertrainer. „Der Schiri pfeift ein Foulspiel, das keines war“, ärgerte er sich. Sichtlich hatte er seinen Gegenspieler regelkonform vom Ball getrennt. Der Unparteiische, welcher fast direkt daneben stand und zunächst weiterspielen lassen wollte, ließ sich dann von seinem fernab stehenden Assistenten beeinflussen.
Frommern außer Form
Für den TSV Frommern sieht es 2025 von allen Landesligisten am schlimmsten aus. Das Team von Armin Hotz ist das formschwächste Team und hat in diesem Jahr erst einen Zähler geholt.
Am Samstag gab es eine 0:3-Niederlage gegen Tuttlingen. „Ich weiß langsam auch nicht mehr, was ich noch sagen soll. Wir waren nicht das schlechtere Team, sind im letzten Drittel aber zu ungenau und machen es uns selber zu kompliziert“, so Hotz. Der TSV hat seit dem 30. November 2024 keinen Sieg mehr eingefahren. Aktuell steht das Hotz-Team auf dem Relegationsplatz. Als nächstes muss man zusätzlich noch gegen den Tabellendritten die SG Empfingen ran. Das Team von Alexander Eberhart mischt noch im Aufstiegsrennen mit.