Der FC 07 Albstadt erarbeitete sich ein 0:0 gegen Empfingen. Foto: Kara

Auch an diesem Wochenende taten sich die Zollern-Clubs in der Landesliga III schwer. Einzig der FC 07 Albstadt konnte einen Punkt ergattern. Wir haben Stimmen gesammelt.

Es war der erwartet schwere Spieltag für die vier Zollern-Teams in der Landesliga. Schließlich ging es gegen die „Crème de la Crème“ der Liga – die vier Gegner waren vor dem Spieltag auf den ersten vier Plätzen zu finden.

 

Mit 17 Punkten und dem 10. Platz steht der FC 07 Albstadt aus dem Quartett im Moment am besten da. Beim 0:0 gegen die SG Empfingen konnte auch als einziges Team gepunktet werden.

Rottenburg agiert effektiv

Leer ging ein paar Kilometer weiter zur gleichen Uhrzeit der TSV Straßberg aus. Spitzenreiter FC Rottenburg demonstrierte beim 3:0-Erfolg, wie man seine Chancen effizient nutzt. Dass die beste Defensive der Liga (zehn Gegentore) keinen Treffer schlucken musste, lag an der Ineffizienz der Gastgeber. Coach Marc Kleiner ärgerte sich: „Wir hatten in den ersten zehn Minuten zwei tausendprozentige Torchancen. Da muss es 2:0 für uns stehen.“ Es kam bekanntlich anders, weswegen der TSV weiter auf dem letzten Platz steht. Der Abstand auf den momentanen Relegationsplatz beträgt nun schon neun Zähler. „Wenn du unten drin stehst, verlierst du halt so ein Spiel. Doch du musst das Spiel niemals verlieren“, bilanziert Kleiner nochmals.

Ebenfalls ohne eigenen Treffer blieb der TSV Harthausen/Scher gegen den SV Zimmern. Spielertrainer Akin Aktepe sah trotzdem „einen Schritt in die richtige Richtung“. Zimmerns Spartenleiter Erwin Beck meinte: „Es ist nicht einfach, in Harthausen zu gewinnen. Am Ende war das 2:0 verdient, weil alle Spieler sich voll reingehängt haben.“

TSV Frommern geht unter

Den wohl gebrauchtesten Tag erwischt hatte der TSV Frommern. In Bösingen gab es eine 0:6-Klatsche für die Dehner-Elf. VfB-Trainer Peter Leopold schwärmte: „Unsere Leistung war in der ersten Halbzeit eine Galavorstellung. Wenn wir noch einige unserer zahlreichen Chancen verwerten, kann es zweistellig ausgehen.“ So parierte Daniel Mau unter anderem noch einen Elfmeter. Durch den Wittendorfer Sieg in Dornhan rutscht der TSV Frommern vorerst wieder auf einen Abstiegsplatz.

Keine Tore, aber dennoch eine ansehnliche Partie geboten bekamen die Zuschauer im Ebinger Albstadion bei der Partie zwischen dem FC 07 Albstadt und der SG Empfingen. SG-Cheftrainer Alexander Eberhart bedankte sich nach der Partie bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte für den warmen Empfang. „In Albstadt ist es familiär, und der FC 07 ist für mich auch eine Herzensangelegenheit.“

Eberhart freundlich empfangen

Das torlose Unentschieden sah der 50-Jährige als „intensive Partie, in der wir auf dem tiefen Geläuf etwas Probleme hatten. Trotzdem hatten wir in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile und die Möglichkeit in Führung zu gehen. In der zweiten Hälfte habe ich mit zwei Einwechslungen versucht, neue Energie rein zu bekommen. Die Klarheit und die letzte Konsequenz im Abschluss haben aber gefehlt. Wenn alle Stricke reißen, verlieren wir das Spiel. Ich glaube Albstadt tut der Punkt gut.“

Albstadts Spielertrainer Samed Akbaba war zufrieden. „Nach der bitteren Niederlage in Tuttlingen wollten wir eine Reaktion zeigen. Auch wenn es für uns nicht leicht war, da Empfingen für mich der Titelfavorit ist. Die SG war in der ersten Halbzeit immer wieder gefährlich. Aber klare Torchancen hatte die SG nicht. In der zweiten Halbzeit sind wir nach 60 Minuten durch die Rote Karte dezimiert worden. Doch die Jungs haben gekämpft und alles rein gehauen. Wir hatten zwei klare Torchancen. Deshalb nehmen wir den Punkt auch gerne mit.“