Verteilt von Freitag bis Mittwoch stehen fünf Vereine aus dem Zollernalbkreis vor ihrem Auftakt im WFV-Pokal.
SV Rangendingen – SV Zimmern (Freitag, 18.30 Uhr). Die von Björn Straub trainierten Pokalsieger empfangen mit dem SVZ einen etablierten und langjährigen Landesligisten, der auch schon in der Verbandsliga unterwegs war. Die Rollen sind dementsprechend klar verteilt.
„Wir wollen versuchen sie zu ärgern“, so Straub. Ein am Dienstag anberaumtes Testspiel gegen die SGM Altringen/Entringen ging mit 1:2 verloren. „Wir hoffen, dass es am Freitag personell besser aussieht als zuletzt. Ich gehe von einem recht vollen Kader aus“, erklärt Straub.
Straßberg auswärts gefordert
SC 04 Tuttlingen – TSV Straßberg (Freitag, 19.30 Uhr). Vier Testspiele hat der TSV Straßberg bisher gespielt und alle vier auch gewonnen. Ins Auge stechen zwei 5:4-Erfolge, zudem wurde auch zwei Mal mit 3:0 gewonnen. Die Offensive scheint also gut in Schuss zu sein und die Mannschaft konnte Selbstvertrauen sammeln – was nach der ganz schwachen Rückrunde sicherlich wichtig ist. Der SC 04 dürfte für die Straßberger eine gute Standortbestimmung sein, spielen sie doch auch in der Landesliga 3. Zuletzte siegte die Elf von Andreas Probst mit 6:1 gegen die SGM Schramberg/Sulgen. Buba Camara glänzte als vierfacher Torschütze.
TSV Harthausen/Scher – SV Wittendorf (Samstag, 15.30 Uhr). Für Landesligist TSV Harthausen wird es am Samstag das erste Mal so richtig ernst. Mit dem Landesligisten SV Wittendorf gastiert ein starker Gegner bei den Scherkickern. Im jüngsten Testspiel besiegte die Mannschaft von Trainer Marco Sumser den SV Hirrlingen, wo Dennis Söll angeheuert hat, mit 3:1. Beim TSV Harthausen war im ersten Testspiel gegen die SG Hettingen/Inneringen noch viel Leerlauf drin. Trotzdem siegte die Mannschaft von Spielertrainer Akin Aktepe im Rahmen des 60. Alb-Lauchert-Pokalturniers mit 1:0. „Wittendorf wird uns schon nochmal anders herausfordern. Das wird eine ganz andere Nummer“, ist sich Aktepe sicher.
Zwei Verletzungen
Besonders ärgerlich waren aus Sicht des Trainers die beiden Verletzungen aufseiten des TSV. „Philip Koch und Max Czopiak haben gut trainiert die Woche“, so Aktepe. Der Spielertrainer hofft, dass es bei Koch reichen könnte für Samstag. „Bei Czopi hoffe ich nur, dass es nichts Schlimmes ist. Er hatte schon mit einer Verletzung am Knie zu tun.“FC 07 Albstadt – TSG Tübingen (Samstag, 15 Uhr). Nach dem TSG-Aufstieg aus der Landesliga im Jahr 2017 ist die anstehende Verbandsligasaison 2024/2025 für die Gäste aus Tübingen mittlerweile schon die achte in Folge. Dem Kontrahenten um Trainer Michael Frick zollt Albstadts spielender Coach Samed Akbaba allein dafür großen Respekt
Am Samstag kommt es zum Pokalduell zwischen den durchaus „alten Bekannten“ aus zwei gemeinsamen Verbandsligarunden zwischen 2017 und 2019. Insgesamt viermal standen sich beide Mannschaften auf dem Rasen gegenüber. Samed Akbaba blickt zurück: „Alle Spiele waren immer interessante und zum Teil auch torreiche Begegnungen“.
Legendäre Partie
Apropos torreiche Begegnung, ein Match zwischen den Universitäts- und heimischen Hochschulstädtern wird verständlicherweise aus Albstädter Sicht immer wieder gern ins Gedächtnis zurückgerufen. Am 27. Spieltag der Saison 2017/2018 ereignete sich ein nicht zu erwartender Albstädter 7:3-Kantersieg im heimischen Albstadion gegen die damals favorisierten Neckarstädter .
Und am Samstag? „Wir wollen auf jeden Fall eine Runde weiterkommen“, formuliert Akbaba durchaus forsch. Der Albstädter Übungsleiter sieht keinen Grund schon vor dem Spiel die „weiße Fahne“ zu schwenken, ganz im Gegenteil: “Wir sind gut vorbereitet“, gibt er kurz und knapp zu verstehen. Eine gesunde Portion Selbstbewusstsein auf Gastgeber-Seite ist vor dem anstehenden Pokalmatch folglich vorhanden, ob dies allein am Ende reichen wird in Runde zwei einzuziehen?
TSV Frommern spielt erst am Mittwoch
TSF Dornhan – TSV Frommern (Mittwoch, 19.30 Uhr). Erst am Mittwoch treffen sich die beiden Aufsteiger. Der TSV testet dafür am Sonntag nochmals und trifft auf die SGM Altingen/Entringen. Trainer Jan Dehner erklärt: „Ich sehe das eher als Test. Den WFV-Pokal werden wir eh nicht gewinnen, da müssen wir realistisch sein. Wir werden ein paar Sachen probieren, sind aber natürlich motiviert.“
Die Gastgeber aus dem Bezirk Nordschwarzwald verloren zunächst 0:2 gegen Oberwolfach und testen am Freitag noch gegen den SV Glatten.