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Zimmern Mauerbau im Inkom stößt auf Ablehnung

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Die Verbandsversammlung versagt die Zustimmung. Foto: kw Foto: Schwarzwälder Bote

Zimmern o. R. (kw). Massive Einfriedungen sind im Zimmerner Industrie- und Gewerbegebiet Inkom Südwest nicht zugelassen. Dennoch hat ein Grundstückseigentümer sein Gelände teilweise mit Gabionen und hohem Sichtschutz ringsum abgegrenzt – entgegen den Festsetzungen des Bebauungsplans. Eine Befreiung wäre erforderlich gewesen. Ein entsprechender Antrag ging auch mittlerweile ein – allerdings erst nach Fertigstellung der Außenanlage.

Dieses Vorgehen stieß auf allgemeinen Unmut der Verbandsvertreter. Die Versammlung war sich einig und lehnte das Baugesuch ab. Winfried Praglowski schimpfte: "Ich bin dagegen, dass man solche Gefängnismauern dort oben baut". Es erstaune ihn schon sehr, dass der Zaun bereits stehe. Zudem werde das Sichtfenster eingeschränkt, beklagte Praglowski. Thomas Bausch ärgerte sich, "dass man mal wieder vor vollendete Tatsachen gestellt wird." Ralf Armleder und Elke Reichenbach sprachen sich ebenso dagegen aus. Letztere wünschte sich im Inkom eine allgemein umweltfreundlichere Gestaltung der Außenanlagen. Man könnte ja auf die Firmen zugehen, schlug Reichenbach vor.

Ähnliche Abweichungen habe es bisher noch keine gegeben, betonte Verbandsvorsitzende Carmen Merz. An der Zaunaußenseite weist eine Werbetafel auf die Zimmerner Hundeschule hin. Deshalb wohl die hohe Umzäunung. Auch Andreas Schobel war gegen den Zaun. "Das hätte man auch anders lösen können", meinte er in Anspielung auf die Hunde. In erster Linie sei das Gelände aber Sitz der Reinigungsfirma, hieß es.

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