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Zimmern Kulinarik und ganz viel Emotionen

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Ehrungen stehen beim 50-jährigen Bestehen auf dem Programm (Bild oben). Bürgermeisterin Carmen Merz (von links) zeichnete Christine Faulhaber, Boris Kühn, Juri Kühn, Tina Kühn und Gerd Kühn für ihr Engagement aus. Rechts im Bild Ortsvorsteher Matthias Sigrist. Und auch für Musik ist natürlich gesorgt. Fotos: Siegmeier Foto: Schwarzwälder Bote

Die "Linde-Post" in Horgen ist nicht nur das letzte verbliebene Traditionsgasthaus in Horgen, sondern für Küche und Gastlichkeit weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt und beliebt. Am Wochenende wurde mit vielen Gästen 50-jähriges Bestehen gefeiert.

Zimmern-Horgen. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und bereits zum Fassanstich am Samstagabend war das Festzelt gut besucht – was will man mehr für einen 50. Geburtstag. Tina und Boris Kühn hatten in der Küche – einmal mehr – alles gegeben, so dass sich die Gäste rundum wohlfühlten. Viele kleine kulinarische Leckereien und Traditionsgerichte wie Wurstsalat und Maultaschen wurden kredenzt. Das Servicepersonal hatte alle Hände voll zu tun und die Gastgeber waren sichtlich gerührt von den vielen Glückwünschen und guten Worten, die die Gäste im Gepäck hatten.

Ortsvorsteher Matthias Sigrist und Bürgermeisterin Carmen Merz würdigten das Engagement der Wirtsfamilie in einer gemeinsamen Rede und ließen darin auch die Geschichte der "Linde-Post" Revue passieren.

"Ein Bierzapf ist ein gutes Gewerbe", heißt es in Shakespeares Theaterstück "Die lustigen Weiber von Windsor". "Shakespeare hatte Recht, denn wir haben uns heute hier versammelt, um unsere Verbundenheit mit der Familie Kühn zum Ausdruck zu bringen und Jubiläum zu feiern", so Ortsvorsteher Sigrist.

Das Jubiläum stehe für 50 Jahre Firmenerfolg, 50 Jahre Familienzusammenhalt, 50 Jahre persönlichen Einsatz zum Wohle der Gäste und 50 Jahre Standortjubiläum des Traditionsgasthauses in Horgen, so Sigrist weiter.

"In der Linde-Post geht die Post ab", lobte Bürgermeisterin Carmen Merz. "Wer die Linde-Post kennt, der weiß, wie viel Dynamik in diesem Familienunternehmen steckt".

Ortsvorsteher Sigrist betonte, dass bereits im Jahr 1873 in dem Gebäude eine Vesperwirtschaft betrieben wurde. Damals war es Agathe Rexer, die die Gäste umsorgte. Imelda und Julius Rexer – die Großeltern von Juri und Boris Kühn – setzten die Tradition fort. 1969 bauten dann Brigitte (die Tochter von Imelda und Julius) und Gerd Kühn Gästezimmer und erweiterten den Gastraum. So wurde aus der Vesperwirtschaft schließlich ein Landgasthof, den nun wiederum die Söhne Juri und Boris in der nächsten Generation mit Erfolg weiterführen.

"Um die vielen Arbeiten bewerkstelligen zu können braucht es auch ein gutes Team. Und das gibt es", sagte Carmen Merz und zeichnete Senior-Chef Gerd Kühn für 50 Jahre, die Gastgeber Boris und Juri Kühn für 25 Jahre, Köchin Tina Kühn für 20 Jahre und Servicekraft Christine Faulhaber für zehn Jahre mit der Ehrungsurkunde der IHK aus, die diese sichtlich bewegt entgegennahmen.

Im Anschluss wurde bis tief in die Nacht hinein gefeiert, und auch der Sonntag stand ganz im Zeichen des Jubiläums.

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