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Zimmern Haas: "Auf den Stock setzen, ist kein Verbrechen"

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Der Flözlinger Ortsvorsteher Manfred Haas schlägt einen umfangreichen Heckenschnitt vor. Dafür erhält die Gemeinde Fördermittel des Regierungspräsidiums.Foto: kw Foto: Schwarzwälder Bote

Zimmern-Flözlingen (kw). Einen radikalen Heckenschnitt auf den Feldfluren gibt es normalerweise nicht zum Nulltarif. Anders in Flözlingen: Dort werden entsprechende Förderquellen angezapft.

Auf der Flözlinger Gemarkung stehen im Außenbereich reichlich Hecken. Nicht alle seien in einem guten Zustand, berichtete Ortsvorsteher Manfred Haas in der jüngsten Sitzung. Teilweise sähen sie recht verwahrlost aus. "Es wird Zeit, dass die Hecken auf den Stock gesetzt werden", regt er an.

So eine Maßnahme kann man nur fordern, wenn die Finanzierung gesichert ist. In Zimmern werden in Zeiten der Corona-Krise immer wieder Maßnahmen auf den Prüfstand gestellt und hinterfragt. Deshalb ließ Haas die Katze auch sofort aus dem Sack.

Für Heckenschnitt auf den Feldfluren gebe es vom Regierungspräsidium Fördergelder für Wildbienenprojekte im Rahmen des baden-württembergischen Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt, erzählte er mit strahlender Miene. Die mündliche Zusage des Regierungspräsidiums liege vor.

Weil die Kosten übernommen würden, sei auch Kämmerer Martin Weiss einverstanden. Mit ihm, so der Ortsvorsteher, habe er das Vorhaben schon besprochen.

Eines ist für den Chef der Flözlinger Ortschaftsverwaltung äußerst wichtig: Man müsse die Bürge über die Maßnahme informieren, denn es sehe anfangs schon etwas schlimm aus. Doch nach einem Jahr sei alles nachgewachsen. Haas stellt klar: "Auf den Stock setzen, ist kein Verbrechen."

Ob der Biotop-Verbund bestehen bleibe, wollte Christa Schamburek wissen. Der Ortsvorsteher bekräftigt ausdrücklich, dass die Maßnahme abschnittsweise durchgeführt werde.

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