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Zimmern Eine Schule mit Vorzeigecharakter

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Bürgermeisterin Carmen Merz (von links) und Rektor Jan Hofelich führen den FDP-Landtagsabgeordneten Daniel Karrais durch die Zimmerner Grund- und Werkrealschule. Foto: Siegmeier Foto: Schwarzwälder Bote

Zimmern o. R. Die Digitalisierung läuft, die neue Mensa ist eingeweiht, und die Schülerzahlen steigen kontinuierlich. An der Zimmerner Schule geht was. Das verdeutlichen in einem Rundgang Bürgermeisterin Carmen Merz und Rektor Jan Hofelich. Daran nahm der FDP-Landtagsabgeordnete Daniel Karrais teil.

Derzeit besuchen 230 Schüler die Zimmerner Bildungseinrichtung, davon sind 40 Erstklässler. "Auch für das neue Schuljahr haben wir schon sehr viele Interessenten. Wenn alle kommen, die auf der Liste stehen, dann werden wir sogar dreizügig", freut sich Rektor Jan Hofelich, der auch darauf verweist, dass die Schule über ein sehr gutes Ganztagsangebot für alle Klassen verfüge.

Erst kürzlich sei die neue Mensa eingeweiht und der Caterer gewechselt worden, um den Schülern ein schmackhaftes Mittagessen zu ermöglichen. "Da müssen dann einfach auch alle Parameter stimmen", so Hofelich, der großen Wert darauf legt, dass die Schüler auch Aufenthaltsmöglichkeiten außerhalb der Klassenzimmer haben. Und, dass sich die Schüler wohlfühlen, denn gutes Lernen könne nur so gelingen, ist er überzeugt. Das Lehrerkollegium zählt mit den kirchlichen Kräften 21 Lehrer.

An der Zimmerner Grund- und Werkrealschule sei die Besetzungsquote im Vergleich zu vielen anderen Schulen im Land recht gut, so Hofelich. "Wir haben von 400 Stunden lediglich sechs zu wenig", so Hofelich. Er merkte aber an, dass die Talsohle in Sachen Lehrerstellen noch nicht erreicht sei. Es sei wichtig, dass sich nicht nur die Schüler an der Schule wohlfühlten, sondern auch die Lehrkräfte.

Das flexible System

"Das Problem ist allerdings, dass viele Lehramtsanwärter gar nicht in die ländliche Region wollen", bedauert Hofelich etwas ratlos. Thema war auch das Ganztagsangebot der Schule, das nicht starr, sondern flexibel gehandhabt werde. "Das flexible System ist uns wichtig", so der Rektor, der wenig davon halte, wenn die Schüler zwingend in der Schule bleiben müssten, obwohl beispielsweise die Mutter an einem oder zwei Nachmittagen frei habe. Trotz dieser gewährten Freiheit seien die Anmeldungen für das Ganztagsangebot sehr gut.

Ein wichtiges Anliegen der Werkrealschule sei zudem, die Schüler optimal auf das Berufsleben vorzubereiten. So absolvieren die Schüler regelmäßig Praktika, und einige von ihnen hätten über diese Weise auch schon eine Lehrstelle gefunden. Karrais äußerte, dass die Werkrealschule ein wichtiger Teil des Schulsystems sei und als Erfolgsmodell gesehen werden könne.

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Armin Schulz

Fax: 0741 5318-50

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