Bei einer feierlichen Übergabe mit OB Jürgen Großmann (Fünfter von rechts) und Siegrid Plaschke (Zweite von links) übergaben Eberhard Schwarz (Vierter von rechts) und Thomas Baitinger (Zweiter von rechts) die Urkunden an Timm Läpple (Sechster von rechts) und Christoph Walser (Sechster von links). Foto: Miriam Ott

Zertifikate für seniorenfreundlichen Service übergeben – Stadtseniorenrat zeichnet engagierte Betriebe aus

Im Foyer des Nagolder Rathauses wurden zwei Nagolder Betriebe mit dem Zertifikat „Seniorenfreundlicher Service“ ausgezeichnet. Der Stadtseniorenrat Nagold überreichte die Urkunden gemeinsam mit seinem Vorsitzenden Eberhard Schwarz und Thomas Baitinger, Stellvertretender Vorsitzender des Kreisseniorenrats, an die Pinguin-Apotheke, die durch ihren Inhaber Christoph Walser vertreten war, sowie an die Notarkanzlei Timm Läpple.

 

Maßnahmen tragen zur Lebensqualität bei

Mit der Auszeichnung würdigt der Rat Einrichtungen, die sich in besonderem Maße auf die Bedürfnisse älterer Menschen einstellen. Voraussetzungen für das Zertifikat sind unter anderem ein barrierefreier Zugang, beidseitige Handläufe, Sitzgelegenheiten, die Möglichkeit zur Toilettennutzung, ausreichend breite Gänge für Rollatoren, gut lesbare Preisschilder sowie ein angebotener Lieferservice.

„Diese Betriebe machen sichtbar, dass seniorenfreundlicher Service kein Zusatz, sondern ein Zeichen von Respekt und Weitblick ist“, betonte Eberhard Schwarz in seiner Ansprache. Auch Thomas Baitinger lobte das Engagement und stellte fest, dass solche Maßnahmen zur Lebensqualität älterer Menschen in der Stadt erheblich beitragen.

Auch bald für jüngere Generationen?

Oberbürgermeister Jürgen Großmann begrüßte die Initiative ausdrücklich: „Das Projekt stärkt nicht nur den Servicegedanken, sondern auch das gesellschaftliche Miteinander in unserer Stadt. Es ist ein Beitrag zur generationengerechten Stadtentwicklung, den wir sehr schätzen.“

Timm Läpple hatte sich dafür ausgesprochen, auch andere Generationen in solchen Zertifizierungsprozessen miteinzubeziehen. Auch jüngere Generationen hätten Bedürfnisse und das könne sogar eine Aufgabe für den Jugendgemeinderat sein.