Weiterhin ein Thema ist der geplante Bau des Zentralklinikums Zollernalb – nur im aktuellen Wahlkampf scheinbar nicht, kritisiert der Albstädter Heinz Kasik (Archivfoto). Foto: Nickl&Partner

Heinz Kasik aus Albstadt rechnet in seinem Leserbrief neben dem „Prestigeobjekt Zentralklinikum“ auch mit etablierten Parteien und Amtsträgern ab.

Es ist verdächtig still geworden um das Zentralklinikum; das Thema scheint den Wahlkämpfern derzeit nicht ins Konzept zu passen. Stattdessen ist viel von Demokratie und Zusammenhalt die Rede.

 

Jetzt treibt man wieder die große Sau Angst durchs Dorf: Demokratie ruft Landrat Pauli seinen Wählern zu. Meint er Demokratie, wie er sie versteht? Es ist nicht vergessen, dass er bei der Übergabe von 30 500 Unterschriften zum Erhalt der beiden Krankenhäuser in Balingen und Albstadt nach der „Blauen Tonne“ rief. Sein Kontrollorgan schwieg dazu.

Für Wichtigeres ist kein Geld da, kritisiert Kasik

Dieses Schweigen, auch Aussitzen, zieht sich durch alle Instanzen. Für Fehlentscheidungen müssen Steuer- und Gebührenzahler aufkommen; wenn das nicht mehr geht, geht man – ganz demokratisch – ans Ersparte der Bevölkerung. Ein neues Gesetz – und schon haben wir das Schuldenpaket „Sondervermögen“.

Hunderte Millionen werden für das Prestigeobjekt Zentralklinikum auf Pump ausgegeben – für Wichtigeres aber soll kein Geld da sein. Wenn man mich fragt – die etablierten Parteien haben in den letzten zehn Jahren alle versagt.

Soll ich Versagern mein Hab und Gut anvertrauen? Nein, ich nutze als Demokrat die Möglichkeit, eine jungfräuliche Partei zu wählen, die meiner Vorstellung von Demokratie, Freiheit und Nächstenliebe am nächsten kommt.

Heinz Kasik, Albstadt-Ebingen

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