Auf dieser Fläche zwischen den Wirtschaftsweg links und dem Wäldchen rechts – angrenzend an das Wohngebiet Schilterhäusle mit der Europaallee – soll das Zentralbad entstehen. Foto: Marc Eich

Nächster wichtiger Schritt in Richtung Zentralbad VS: Die Stadt verkauft eine Fläche an die Bäder VS, auf welcher der Neubau realisiert werden soll. Damit ist klar, dass das Hallenbad nah an das Wohngebiet Schilterhäusle rückt.

Die Würfel sind gefallen. Aus einer Vorlage für den Gemeinderat geht hervor, wo zukünftig die Wasserratten von Villingen-Schwenningen und Umgebung ihre Bahnen ziehen sollen. Das neue Zentralbad soll demnach zwar im Bereich Klosterhof entstehen, aber deutlich herangerückt an das Wohngebiet Schilterhäusle.

 

Es handelt sich um eine nach Angaben der Verwaltung 23 000 Quadratmeter große Fläche, die sich nördlich der Straßenecke Europaallee/Im Schilterhäusle befindet. Sie gehört der Stadt und soll für rund 828 000 Euro an die Bäder VS GmbH verkauft werden, um dort das Hallenbad realisieren zu können.

Die Verwaltung betont, dass im Quadratmeter-Preis von 36 Euro noch keine Erschließungsbeiträge enthalten sind. Der Deal zwischen der Stadt und ihrer Tochtergesellschaft wird vom Verwaltungs- und Kulturausschuss am 12. März vorberaten, am 19. März entscheidet der Gemeinderat in dieser Angelegenheit.

Bau soll 2027 beginnen

Der Grundstückskauf ist der entscheidende Schritt, um die Planungen für das 55-Millionen-Euro-Bad voranzutreiben. Nach derzeitigem Stand soll der Bau im Jahr 2027 beginnen.