Der mit rund 50 Schulkindern besetzte Bus fuhr von Zell in Richtung des Ortsteiles Unterentersbach. Foto: dpa

55-jähriger Autofahrer nimmt Bus Vorfahrt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 25.000 Euro.

Zell - Glück im Unglück hatten rund 50 Schulkinder bei einem Unfall mit einem Schulbus in der Unterentersbacher Straße. Verletzt wurde eine Person leicht, allerdings liegt der Schaden bei 25.000 Euro, wie das Polizeipräsidium Offenburg in einer Pressemitteilung berichtet.

Der Unfall ereignete sich am Dienstag gegen 13.10 Uhr an der Einmündung Steinenfeld in die Unterentersbacher Straße. Der mit rund 50 Schulkindern besetzte Bus fuhr von Zell in Richtung des Ortsteiles Unterentersbach auf einer Vorfahrtsstraße, als aus der untergeordneten Einmündung ein Fahrzeug der Stadtgärtnerei von rechts kommend trotz Wartepflicht einbog und mit dem Bus kollidierte. Der 55-Jährige Unfallverursacher erlitt laut Polizei leichte Schnittwunden.

Der 54 Jahre alte Busfahrer und die beförderten Kinder blieben unversehrt. Über die Schule wurden die Eltern verständigt, der Bus konnte seine Fahrt nicht fortsetzen, wie die Polizei in ihrem Unfallbericht meldet.

Bus nicht zu schnell unterwegs

Die Beamten des Polizeireviers Haslach stellten anhand der technischen Aufzeichnungen fest, dass der Schulbus zuvor deutlich unter der erlaubten Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern gefahren war.