Mit einem ökumenischen Gottesdienst feierten Christen in Schramberg einen Gottesdienst bei strahlender Sonne im Park der Zeiten.
Im Gesang eines Ensembles der Jugend-, Frauen- und Gregorianikschola und in einer Dialogpredigt beschworen Pfarrerin Martina Schlagenhauf und Dekan Rüdiger Kocholl den Geist des Friedens.
Mit Krieg oder Gewalt sei noch nie ein dauerhafter Frieden gestiftet worden. Vor einiger Zeit habe ein Bauer mit seinem Traktor einen 200 Jahre alten Grenzstein zwischen Frankreich und Belgien verschoben. Der Ärger über das Missgeschick sei der Einsicht gewichen, dass man gemeinsam abgesprochen habe, den verschobenen Grenzstein wieder an die vorherige Stelle zu setzen.
Eine einseitige und gewaltsame Korrektur habe keinen Sinn gemacht. Auf beiden Seiten der Grenze habe das Wohlwollen für eine gemeinsame Lösung des Konflikts geherrscht. Als Zeichen des Friedens gaben sich die Teilnehmer des Gottesdienstes im Park die Hände.