Vor Kurzem war es soweit: Zehn Jahre Spielgemeinschaft Hardt/Lauterbach konnte gebührend gefeiert werden – und zwar mit einem Ausflug zum Zweitligaspiel Karlsruher SC (KSC) gegen Hansa Rostock.
Eigentlich sollte der Anlass bereits 2010 gefeiert werden, aber Corona machte da einen Strich durch die Rechnung.
Anlässlich der langjährigen guten Zusammenarbeit der Fußballer des FC Hardt und des FV Kickers 09 Lauterbach in der Jugendarbeit – die Spielgemeinschaft stellt von den A- bis zu den D-Junioren gemeinsame Mannschaften – wurde der Tag genutzt, um gemeinsam ein Spiel des KSC und anschließend den Karlsruher Weihnachtsmarkt zu besuchen.
Bereits seit 2010 ziehen die beiden Jugendabteilungen laut Mitteilungen an einem Strang, um den Kindern und Jugendlichen die bestmöglichen Bedingungen im Fußballsport zu bieten. Viele Erfolge wurden in dieser Zeit bereits gefeiert und die Spielgemeinschaft hat sich bestens bewährt. 2020 zog der Juniorinnenbereich mit einer Spielgemeinschaft mit dem SV Sulgen nach.
Hitzige Diskussionen
Die vielen ehrenamtlich engagierten Trainerinnen und Trainer aus Hardt und Lauterbach, Jugendkassier und Unterstützer des Jugendteams wurden nun als Dankeschön für ihre Arbeit zur Ausfahrt nach Karlsruhe eingeladen.
In Karlsruhe angekommen, begab sich die Gruppe nach einer ersten Inspektion des Weihnachtsmarkts in das Wildparkstadion zum Zweitligaspiel des KSC gegen den Hansa Rostock.
Das Spiel selbst war eher durchwachsen, doch auf den Tribünen gab es lautstarke Anfeuerungen und hitzige Diskussionen („Eichner ist doch eine Luftpumpe“). Die Gäste aus dem Osten führten schnell mit zwei Toren, doch das letzte Wort war noch lange nicht gesprochen. Letztlich säbelte ein Rostocker Akteur herzhaft über den Ball, der Georgier Budu Zivzivadse stand für den KSC goldrichtig und das Spiel endete mit einem 2:2-Remis.
Besuch beim Weihnachtsmarkt
Anschließend ging es auf den Weihnachtsmarkt. Dort ließ man es sich bei Glühwein und Ente im Weckle gut gehen und genoss die Gemeinschaft. Gegen die eisige Kälte half der „Lange Frieder“.
Ein großes Dankeschön der Teilnehmer gilt Udo Ganter und Wolfgang Spinner sowie Max Ganter für die Organisation der Ausfahrt.