Die Sängerabteilung des Schwarzwaldvereins stimmte auf das Fest ein. Foto: Roland Stöß

Die Zavelsteiner Burgweihnacht zog einmal mehr viel Publikum an. 47 Stände, davon ein Viertel mit kulinarischen Angeboten für die verschiedensten Geschmäcker, warteten auf die Besucher.

Zum dreizehnten Mal bot die malerische Kulisse des Zavelsteiner Städtle eine einzigartige Atmosphäre. Massen von Menschen pilgerten zur Burgweihnacht.

 

Der Tradition folgend, stimmte die heimische Sängerabteilung des Schwarzwaldvereins Bad Teinach Zavelstein unter der Leitung von Jacek Kacprzak die Gäste mit „Fröhliche Weihnacht überall“ auf das Kommende ein.

Bürgermeister Markus Wendel freute sich in seiner kleinen Eröffnungsansprache, dass sich schon Minuten vor der offiziellen Eröffnung so viele Gäste einfanden. „Die Anziehungskraft ist immer noch ungebrochen“, jubilierte der Schultes.

Neues Erkennungssymbol

Wendel hob das neu geschaffene Erkennungssymbol (man sagt heute „Corporate Identity“) mit seinen „schönen, frischen Farben“ hervor. Es mache stolz, dass man mit 47 Ständen, davon ein Viertel mit kulinarischen Angeboten für die verschiedensten Geschmäcker, vertreten sei.

An den liebevoll geschmückten Ständen wurden handgefertigte Kunstwerke, kleine Weihnachtsgeschenke und regionale Produkte angeboten.

Bleiben, bis es dunkel ist

Wendel pries allerlei Attraktionen an. Ob es die „Modelleisenbahn für Märklin H0-Freaks, die Kinderaugen zum Leuchten bringt“, die Ruhezone im Weihnachtscafé oder musikalische Leckerbissen durch zwei hochwertige Chöre, die in der Kirche tolle Konzerte geben, jeder Gast könne das für seinen eigenen Geschmack finden.

Der Bürgermeister gab den Tipp, so lange zu bleiben, bis es dunkel ist. „Dann erstrahlt das Städtle mit seiner einzigartigen Beleuchtung in einem besonderen Glanz.“

Ein großes Publikum pilgerte nach Zavelstein. Foto: Roland Stöß

Nach Hinweisen auf die Weihnachts-Rockband Doherty’s Dungeon im Burghof und den keltischen Harfen- und Violinen-Klängen der Celtic Buskers dankte Wendel allen Beteiligten. Es sei jede Menge Vorbereitungsarbeit, die ein solcher Markt mit sich bringt.

Viele sind von Anfang an dabei und somit „Geburtshelfer für dieses Event“. Wendel vergaß nicht „die Menschen, die im Hintergrund wirken“. So „die Leute vom Reinigungsservice, die dafür sorgen, dass die Gäste an zwei Tagen öffentliche Toiletten vorfinden, die picobello sauber sind“. So greife „ein Rädchen in das andere“.

Nach gesagten Worten und zwei weiteren Weihnachtshits der 16 singenden Männer von der Sängerabteilung des Schwarzwaldvereins war es soweit: Man konnte es sich bei Glühwein und Punsch, bei Bratwurst und vielen anderen herrlichen Speisen gut gehen lassen.

Der Elsässer Flammkuchen wurde, wie es in Zavelstein Tradition ist, vom Gemeinderat frisch produziert, damit der Erlös aus dem Verkauf der Nagolder Hospizbewegung zugutekommen kann.

Zusätzliches Maß an Sicherheit

Kinder konnten im Burggraben selbst den Holzstecken in das lodernde offene Feuer heben, um dann vom Stockbrot zu knabbern. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde deutlich, dass das Motto der Zavelsteiner Burgweihnacht richtig gewählt ist: „Weihnachtsmarkt und Lichterzauber.“

Ein zusätzliches Maß an Sicherheit war neu: Ein großes Fahrzeug der Stadt Bad Teinach Zavelstein versperrte den Eingang in die Fußgängerzone, um das Hineinfahren unmöglich zu machen.