Am Freitag hatte es Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr noch beschworen – das gute Wetter. Abgesehen vom Samstagnachmittag blieb es dann auch trocken beim Schramberger Weihnachtsmarkt rings um das Rathaus der Stadt.
Glühwein, Kinderpunsch oder gleich die heiße Liebe? Als Alternative auch eine heiße Schwarzwaldkirsche? Dazu Apfelküchle, eine belgische Waffe oder ganz klassisch die Bratwurst mit oder ohne Pommes, als weitere Alternative auch die beliebte ungarische Langosch?
Der Weihnachtsmarkt am Wochenende rings ums Schramberger Rathaus hatte kulinarisch einiges zu bieten, so dass jeder Besucher auf seine Kosten kommen konnte.
Insgesamt 28 Stände waren auf dem Platz vor und hinter dem Rathaus aufgebaut worden, der benachbarte Bereich zum Marienheim hin stand am Sonntag im Mittelpunkt. Dort hatten die Kinder der städtischen Schramberger Kindertagesstätten einen kleinen Weihnachtswald gestaltet, der „gelobt“ werden konnte.
Musikalisch eröffnet hatten den Markt die Türmlebläser der Stadtmusik, die hoch über dem Rathausdach in adventlich bekannter Weise passende Weisen bliesen.
Buntes Adventsprogramm
Neben den Vereinen und Privatpersonen, die in Ständen und Hirten wirteten oder auch ihre Produkte feil boten – so gab es unter anderem auch einen Schmuckstand, Dekoartikel, Schals für die kommende fünfte möglicherweise immer noch kalte Jahreszeit und nicht zuletzt fair gehandelte Produkte beim „Weltladen“ – unterhielten mehrere Vereine und Gruppen die Besucher mit entsprechenden Darbietungen.
Vorfreude auf Weihnachten
In ihrer Vorfreude auf Weihnachten waren die Kinder vom Kindergarten Don Bosco auch durch den Regen kaum zu bremsen und sangen am Samstag ihre Lieder vom Nikolaus unterm Dach der kleinen Bühne voller Freude.
Ein Sack voller Geschenke
Auch der Nikolaus mit dem Sack voller kleiner Geschenke war ganz pünktlich erschienen und lockte mit einer Orange und ein Stück Lebkuchen für jedes Kind. Einige Kinder hatten seinen Besuch schon erwartet und vorsichtig näherten sie sich dem freundlichen Mann mit dem weißen Bart über seinem roten Mantel. Mit einem leisen Danke kehrten sie zu ihrer wartenden Familie zurück. Sehr schön war zu sehen, wie die Kinder sich freuten, als der Nikolaus seine Geschenke freundlich verteilte.
Waren zuvor wegen des Regens nicht ganz so viele Besucher gekommen, versammelten sich zur „Zauberbühne“ doch einige unter ihren Regenschirmen. Der Zirkusdirektor mit der Manege vor seinem Bauch führte mit drei Enten und einem Pferd ein paar Kunststücke zum Erstaunen der Kinder vor; auch Charlotte, Karotte tanzte auf der kleinen Bühne. Als dem Direktor das Mikro verrutschte, griff sogleich Simon ein und die Vorstellung konnte ohne Unterbrechung weitergehen, denn die „Zauberbühne“ hatte noch einiges Überraschendes zu bieten.
Mit Besucherzahl zufrieden
Mit den Saxofonensemble der Stadtmusik war dann auch wieder Musik in der Manege und so langsam kamen Besucher zu einem kleinen Bummel zwischen die Stände, wenn auch mit Regenschirm.
Insgesamt zeigte sich Andrea Müller von der veranstaltenden Abteilung Tourismus der Stadt am Sonntagabend zufrieden mit dem Markt, den Besucherzahlen und dem Verlauf.