Mit einem imposanten Fest wurde die offizielle Einweihung der Zahnklinik "Implaneum" gefeiert. Foto: ©BURKart

In Oberndorf investiert und ein weit über die Grenzen hinausragendes Alleinstellungsmerkmal geschaffen haben der Mediziner Alex Hopf und sein Team –­ das unterstrich Bürgermeister Hermann Acker beim Einweihungsfest der neuen Zahnklinik.

Oberndorf - Rund 250 Gäste, zum Teil aus ganz Deutschland, feierten mit den Inhabern Alex Hopf, Sandra Hartmann und Andreas Ruoss die Fertigstellung des "Implaneums", zunächst in einer eigens dafür auf dem Vorplatz aufgestellten Pavillon- und Zeltlandschaft. Im Rahmen seiner Begrüßung drückte Hopf seine Freude darüber aus, dass sein Mentor und Lehrmeister in der Implantologie, Professor Manfred Lang, eigens aus Nürnberg angereist sei. Die drei Inhaber würdigten ihr Team, dank dessen Engagements auch die herausfordende Zeit des Umbaus gemeistert worden sei.

Hopf hob die hervorragende Arbeit der Architekten Bettina Pfäffle und Dietrich Hopf hervor. "Das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen." "Was wir hier im ›Implaneum‹ sehen, ist ein Blick in die Zukunft", unterstrich Manfred Lang. "Das ist so genial. Ich bin begeistert." Aus Sicht des Bürgermeisters wertet das "Implaneum" den Gesundheitsstandort Oberndorf enorm auf.

"Skytexter" unterwegs

Dann wartete eine Überraschung auf die Gäste: Die "Skytexter" zeichneten in einer Formation von fünf Flugzeugen in einer Höhe von 3000 Metern per Rauch die Botschaft "sanfte Implantologie" an den Himmel.

Einen Ohren- wie Augenschmaus zugleich boten die vier Virtuosinnen des Streichquartetts "La Finesse". In ihrem "Walking Act" auf den Querungsplatten im Wasserbecken bezauberten sie zunächst als "Ladies in red", später ganz in schwarz gewandet, auf ihren silbernen Instrumenten die Gäste mit einen spannenden Mix aus modern interpretierter Klassik und frisch inszeniertem Pop. Das Team vom "Alten Rathaus" hatte eine ganze Essens-Straße mit Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern aufgebaut. Wer später die Atmosphäre einer Rooftop-Bar auf dem Dachgeschoss des "Implaneums" genießen wollte, konnte dies auch noch mit einem faszinierenden Raumerlebnis in der Eingangshalle verbinden.

"Vorne Packeis, hinten Amazonas"

Die Architekten Pfäffle und Hopf haben mit der Entfernung der optischen Trennung zwischen dem früheren Bankbereich und der Praxis durch einen Gitterrost einen über drei Geschosse bis hinauf zum Dachgeschoss reichenden Luftraum und damit den Blick in den Himmel geschaffen. Die Licht-Inszenierung mit kreisrunden Leuchten verstärken den Eindruck der Dreidimensionalität. Das Erlebnis, im gläsernen Aufzug nach oben zu schweben, vermittelte das Gefühl einer Fahrt durch den Weltraum.

Der hintere Bereich mit Ruhelounge im Erdgeschoss erscheint dem Betrachter dank der Moosdecke und der hölzernen, eher rustikal anmutenden Theke wie eine Waldlandschaft. "Vorne Packeis, hinten Amazonas", stellte Dietrich Hopf dazu lakonisch fest.

Mit dem "Implaneum" wurde in rund einjähriger Umbauzeit etwas ganz Neues geschaffen, auch wenn die unverwechselbare Gebäudehülle praktisch unverändert geblieben ist. Das Einweihungsfest war nun der würdige, gelungene Start für eine "Spitzen-Zahnklinik in Deutschland", wie es Manfred Lang formulierte.