Die Basler Polizei zieht nach einer Kontrollaktion positive Bilanz. Foto: Michael Werndorff

Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat bei einer Schwerpunktaktion in Kleinbasel 38 Personen festgenommen.

Die meisten von ihnen hatten ein Einreiseverbot für den Kanton missachtet, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

 

Die Aktion zur Reduktion von Gewalt-, Vermögens- und Drogendelikten dauerte vom 21. April bis zum 21. Mai. Insgesamt führten die Einsatzkräfte gemäß Mitteilung 171 Personenkontrollen durch. Unter den 38 festgenommenen Personen befanden sich 15 algerische, vier marokkanische und drei türkische Staatsangehörige.

Andere Staatsbürgerschaften

Die übrigen 16 Festgenommenen hatten andere Staatsbürgerschaften. Eine kantonale Ausgrenzung wird gegen Personen ohne gültige Aufenthaltsbewilligung verhängt, welche die öffentliche Ordnung stören. Sie dürfen somit das Kantonsgebiet nicht mehr betreten. So wurde beispielsweise ein Mann festgenommen, der wegen Gewalt- und Drogendelikten polizeilich bekannt war und gegen den eine solche Ausgrenzung bestand.

Positive Bilanz

Die Kantonspolizei zieht eine positive Bilanz der Aktion, die sie gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft und dem Migrationsamt durchführte: Der hohe Kontrolldruck habe zu Beginn der wärmeren Jahreszeit zur Eindämmung von Delikten beigetragen, heißt es.