Bergstadt-Eltern setzen auf Individualität – zumindest wenn es um die Vornamen ihrer Neugeborenen geht. Das zeigen Daten aus dem St. Georgener Einwohnermeldeamt.
93 Neugeborene zählte das St. Georgener Einwohnermeldeamt im vergangenen Jahr. 46 Jungen und 47 Mädchen erblickten das Licht der Welt und zählen nun als neue Einwohner St. Georgens, wie eine Nachfrage bei der Stadtverwaltung zeigt. Und für jedes einzelne hatten die Eltern eine wichtige Entscheidung zu treffen: Wie soll das Kind denn heißen?
Erstes Fazit: Während sich bundesweit immer wieder die gleichen Vornamen häufen und unter den beliebtesten finden, sucht man solche Trends in St. Georgen vergeblich. Mehr als zwei oder drei Kinder mit demselben Namen – unterschiedliche Schreibweisen bereits eingeschlossen – beobachtete man hier im vergangenen Jahr nicht. Ein Umstand, der sicherlich auch auf die eher überschaubare Zahl von Geburten zurückzuführen ist.
Zwei Mal wurde der Name Emil vergeben. Zudem heißen zwei Jungen nun Elia beziehungsweise Elijah. Alle anderen Jungennamen kamen 2025 nur ein einziges Mal vor, heißt es aus dem Rathaus. Immerhin 42 neugeborene Jungen haben damit im vergangenen Jahr einen in St. Georgen einzigartigen Namen erhalten.
Bei den Mädchen sieht es ähnlich aus: Zwei Neugeborene heißen fortan Emilia – bundesweit 2025 übrigens der drittbeliebteste Name für Mädchen –, zwei weitere erhielten den Namen Aliya beziehungsweise Alia. Und alle anderen Namen für neugeborene Mädchen? Die wurden im vergangenen Jahr in St. Georgen wiederum nur ein Mal vergeben. Das bedeutet immerhin 43 unterschiedliche weibliche Vornamen.
Ähnliches Phänomen 2024
Dass diese Vielfalt bei den Kindernamen in St. Georgen bei Weitem keine einmalige Erscheinung ist, zeigt der Blick auf 2024. Von insgesamt 123 Neugeborenen waren damals 66 männlich und 57 weiblich. Und trotz der deutlich großeren Geburtenzahl als 2025 waren auch im Vorjahr kaum Häufungen bei den Baby-Vornamen zu verzeichnen, wie die Zahlen aus dem Rathaus zeigen.
Ein männlicher Name kommt drei Mal vor
Drei Mal zählte das Einwohnermeldeamt 2024 den Vornamen Omar sowie jeweils zwei Mal Lukas, Levi, Toni und Eric beziehungsweise Erik. Alle anderen Neugeborenen erhielten Vornamen, die nicht mehrfach vorkamen.
Auch bei den Mädchen war das Feld 2024 breit: Zwei Neugeborene erhielten den Namen Aylin, zwei weitere heißen nun Kiara. Für alle anderen weiblichen Vornamen entschieden sich die St. Georgener Eltern nur jeweils ein Mal.