Luca Nunninger (Mitte) und der FC Bad Bellingen scheinen auf Platz 13 der Landesliga aktuell gerettet. Foto: Hannes Brenneisen

Auch in dieser Saison beschäftigt die Thematik, wie viele Auf- und Absteiger es tatsächlich geben wird, bis über den letzten Spieltag hinaus. Wir geben einen Überblick.

Noch vor rund einem Jahr war der damalige VfR Bad Bellingen auf Schützenhilfe des SV 08 Laufenburg angewiesen, um als Tabellendreizehnter die Landesliga zu halten. In dieser Saison sieht die Lage deutlich besser aus: Aktuell spricht vieles dafür, dass Platz 13 sogar direkt zum Klassenerhalt reicht.

 

Der Grund dafür liegt in der Verbandsliga Südbaden. Dort befindet sich mit den SF Elzach-Yach derzeit nur eine Mannschaft aus dem Bereich der Landesliga Staffel II in Abstiegsgefahr.

Auch der VfR Hausen hat gute Karten auf den Ligaverbleib. Das Team liegt sechs Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz. Der FC Wolfenweiler/Schallstadt, der SV 08 Laufenburg, der FC Auggen und der FC Teningen haben mit dem Abstiegskampf hingegen nichts mehr zu tun.

16 Mannschaften starten optimalerweise in die Liga

Die mögliche Zahl der Absteiger ergibt sich aus der Zusammensetzung der Liga. Optimalerweise spielen 16 Mannschaften in der Landesliga Staffel II. Zur neuen Saison steigen jedoch die Meister der Bezirksligen Hochrhein und Freiburg direkt auf, dazu kommt ein weiteres Team über die Relegation.

Dadurch würde die Liga zunächst auf 19 Mannschaften anwachsen. Da der Meister der Landesliga in die Verbandsliga aufsteigt, reduziert sich die Zahl wieder auf 18 Teams. Um auf die gewünschte Ligastärke von 16 Vereinen zu kommen, müssten zwei Mannschaften absteigen. Sollte allerdings mit den SF Elzach-Yach ein weiterer Verein aus der Verbandsliga hinzukommen, gäbe es einen dritten Absteiger.

Bleibt der VfR Hausen also in der Verbandsliga, wäre der FC Bad Bellingen auf Rang 13 sicher gerettet.

Tabellenzweiter kann einen Absteiger retten

Doch sogar der derzeitige Drittletzte (aktuell der FC Waldkirch) darf noch hoffen. Steigt der Tabellenzweite der Landesliga, momentan die Spvgg. Gundelfingen/Wildtal, über die Aufstiegsrelegation in die Verbandsliga auf, würde erneut ein Platz frei werden. In diesem Fall könnte auch Waldkirch nachträglich die Klasse halten.

Dasselbe Spiel gilt in der Bezirksliga Hochrhein. Drei Aufsteiger aus den Kreisligen lassen die Ligastärke auf 19 Teams ansteigen. Der Meister steigt in die Landesliga auf, also wären zwei Absteiger nötig. Da aber der FC Wittlingen in akuter Abstiegsnot steckt, wird wohl ein dritter Absteiger fällig, der vom Relegationssieg des Bezirksliga-Zweiten im Nachgang gerettet werden könnte.

Anderes System in der Kreisliga A

In der Kreisliga A geht man statt 16 Teams von 32 aus. Die Ost- und West-Staffel werden gemeinsam berechnet. Sechs Aufsteigern aus der Kreisliga B stehen drei Aufsteiger in die Bezirksliga Hochrhein gegenüber. Bei nun 35 Teams hängt es davon ab, wie viele Teams schlussendlich aus der Bezirksliga in die Kreisliga A absteigen. Beim aktuellen Stand von drei würde die Ligastärke auf 38 anwachsen. Um wieder zu den gewünschten 32 Teams zurückzukehren wären also sechs Absteiger notwendig. Drei pro Kreisliga A.

Bis zum Ende der Aufstiegsrelegationen bleibt die Anzahl der Absteiger aber weiterhin viel Hätte, Wenn und Aber.