Die Aktion „Weihnachtspost“ beginnt wieder in Weilheim: Wunschzettel können bis 18. Dezember am Rathaus eingeworfen werden; eine persönliche Antwort gibt es bis Heiligabend.
Weihnachten rückt in großen Schritten näher, in zwei Wochen ist schon Heiliger Abend. Gerade für Kinder hat es Tradition, einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann oder das Christkind zu schicken. In Hechingens Stadtteil Weilheim kann dieser ab sofort am Rathaus in einen roten Briefkasten mit der Aufschrift „Weihnachtspost“ geworfen werden. Möglich gemacht wird die Aktion von der Ortschaftsverwaltung, wie Ortsvorsteher Gerd Eberwein mitteilt.
„Die Idee hatten wir schon längere Zeit“, betont Eberwein. Im vergangenen Jahr sei die Weihnachtspost erstmals verwirklicht, aber noch nicht groß publik gemacht worden. Dieses Jahr will der Ortsvorsteher mehr Werbung für die Aktion machen – unter anderem auch im örtlichen Kindergarten. Er selbst hat früher seinen Kindern auf Wunschzettel mit Weihnachtspost geantwortet.
Eingeworfen werden müssen die Wunschzettel im roten, extra für die Aktion angestrichenen und gestalteten Briefkasten, bis spätestens 18. Dezember. Die Antwort soll schließlich noch vor dem Weihnachtsfest bei ihrem Adressat ankommen. Ganz wichtig: Jeder Brief muss einen Absender angeben, da sonst nicht geantwortet werden kann.
Teilnehmen dürfen nicht nur Kinder aus Hechingen oder gar nur aus Weilheim. „Wir schicken Briefe auch nach Stuttgart“, sagt Eberwein mit einem Augenzwinkern. Allein eingeworfen müsse der Wunschzettel aber händisch werden.
Wie den Kindern geantwortet wird, bleibt eine Überraschung
Wer den Kindern auf die Wunschzettel antwortet und was der Inhalt der Weilheimer Weihnachtspost ist, will Eberwein nicht verraten. „Das soll dann schon eine Überraschung bleiben“, baut der Ortsvorsteher Spannung auf. Nur so viel: Es werde persönliche Antworten geben. Einige Einsendungen seien in den vergangenen Tagen schon eingegangen.
Seine Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr hätten ihm gezeigt, dass die Kinder in der Weihnachtspost vor allem Geschenkwünsche äußern.
Briefpapier und Poststempel für Antworten liegen bereit
In einem Fall aus dem Vorjahr, der Eberwein bekannt ist, hätten die Eltern des Kindes den in der Weihnachtspost geäußerten Wunsch dann auch verwirklicht – und den Glaube an den Weihnachtsmann so aufrechterhalten. Diese Geschichten von glänzenden Kinderaugen unter dem Christbaum haben die Ortschaftsverwaltung dazu bewogen, die Aktion zu wiederholen. Briefpapier und Poststempel für die Antworten vom Christkind liegen bereits bereit – bis die Materialien zum Einsatz kommen, wird es nicht mehr lange dauern.