Martin Theuer als Willy Loman, im Hintergrund Gesine Hannemann als seine Frau Linda mit Markus Michalik (links) und Benjamin Janssen als seine Söhne Biff und Happy Foto: Patrick Pfeiffer/Patrick Pfeiffer Konstanz

Die Württembergische Landesbühne Esslingen zeigt bei Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“ Schauspielertheater vom Feinsten.

Esslingen - Willy Loman geht auf die Nerven. Lauter schlechte Eigenschaften: sein unproduktives Selbstmitleid, seine Aggressivität, mit der er seiner Gattin über den Mund fährt, seine Doppelmoral. Sein Scheitern bleibt ihm ein Rätsel. Erst flüchtet er sich in vergangene Traumwelten, dann in den Suizid. Martin Theuer zeigt den kurz vorm Ruhestand gefeuerten, lebensmüden Vertreter einer New Yorker Firma als einen zwischen Minderwertigkeitskomplexen und unreflektiertem Optimismus hin- und hergeworfenen tyrannischen, uneinsichtigen Choleriker. Und so materialistisch gibt Theuer den Loman, dass man, selbst wenn er bloß von einer „gewinnenden Persönlichkeit“ spricht, Geld klimpern hört.

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