Am Adolph-Kolping-Gedenktag ging es in Ergenzingen vor allem um die Hospizarbeit. Eine Spende ging an den Förderverein aus Nagold.
Der Crêpe-Stand der Kolpingsfamilie am Weihnachtsmarkt war ein voller Erfolg. 500 Euro sind dabei zusammengekommen – die am Adolph-Kolping-Gedenktag prompt an den Förderverein Stationäres Hospiz Nagold gespendet wurde.
Den Gedenktag feierte die Kolpingsfamilie mit „Wohnzimmeratmosphäre“, heißt es in einer Mitteilung. Der Tag begann mit einem kurzen Stehempfang, einem gemeinsamen Mittagessen und der Aufnahme eines neuen Mitglieds, ehe das Thema „In Würde leben“ angepackt wurde.
Dazu war Bärbel Reichert-Fehrenbach, Stadträtin in Nagold und Apothekerin, als Vorsitzende und Gründerin des Fördervereins Stationäres Hospiz Nagold eingeladen. Mit Claudia Hofrichter sprach sie über die Hospizarbeit – vor allem dort, wo die Praxis bei der Menschenwürde an ihre Grenzen stößt.
Würdevolle Orte sind überall, wo das Grundgesetz geachtet wird
Die Nagolderin habe sich als Stadträtin, Vorsitzende des Gewerbevereins, zweite Vorsitzende des stationären Fördervereins Hospiz, Apothekerin und Heilpflanzenexpertin engagiert und sei eine Frau, die das, was sie anpackt auch zu Ende führe, schreibt die Kolpingsfamilie weiter. Dementsprechend sei ihr Lebensmotto auch: „Ich schaue, was ich machen kann, dann tue ich das auch“.
Eine weitere Gesprächsrunde folgte – zwischen der Kolpingsfamilie und den Ergenzingern. Das Ergebnis, so die Mitteilung: Würdevolle Orte brauchten keinen besonderen Platz, sondern nur den ersten Satz des Grundgesetzes – dass die Menschenwürde unantastbar ist.
Der Gedenktag endete mit einem Wortgottesdienst und einer Kaffeetafel. Für ihre 60-jährige Treue zum Verein wurden Egon Müller, Anton Weipert und Karl Miller als drei langjährige Gesellen geehrt.