Das Universitätsklinikum Tübingen hat es in die Top 100 des Rankings World’s Best Hospitals 2026 geschafft. Warum sich internationale Patienten für Tübingen entscheiden.
Die Zahl der weltweiten Krankenhäuser nähert sich in diesem Jahr 216.000, schreibt das US-amerikanische Nachrichtenmagazin Newsweek und zitiert damit eine Zahl der Online-Plattform Statista. Mit dem internationalen Ranking World’s Best Hospitals, das Newsweek gemeinsam mit Statista in diesem Jahr zum achten Mal veröffentlicht, soll Patienten die Suche nach qualitativ hochwertiger medizinischer Versorgung erleichtert werden. Mehr als 2500 Krankenhäuser in 32 Ländern wurden in diesem Jahr bewertet. Die Liste bietet sowohl die 250 bestplatzierten Kliniken weltweit wie auch länderspezifische Suchen.
Das Universitätsklinikum in Tübingen (UKT) erreicht in diesem Jahr den 100. Platz in dem internationalen Ranking. Ein Jahr zuvor befand sich das UKT noch auf Platz 118.
Freude über die Anerkennung
An den Unikliniken in Tübingen nimmt man die Platzierung mit Freude zur Kenntnis. Pressesprecherin Claudia Löwe sagt gegenüber unserer Redaktion: „Wir freuen uns über die Anerkennung der Leistungen der Tübinger Universitätsmedizin im aktuellen Newsweek-Ranking. Als Krankenhaus der höchsten medizinischen Versorgungsstufe übernehmen wir Patientinnen und Patienten mit besonders schwierigen, seltenen und komplizierten Erkrankungen und bieten aufgrund einer fächerübergreifenden Zusammenarbeit Therapien an, wo andere Krankenhäuser nicht mehr weiterwissen.“
Die meisten der jährlich etwa 60.000 stationären Patienten kommen laut Löwe aus dem regionalen Einzugsgebiet, doch auch von außerhalb Baden-Württembergs entscheiden sich Patienten für das UKT: „Diese Patienten kommen insbesondere zu uns in die Kinderklinik, Frauenklinik, Medizinische Klinik und auch in unsere HNO-Klinik“, berichtet die Pressesprecherin.
Patienten sind international
Auch Menschen aus anderen Ländern lassen sich in Tübingen behandeln. „2025 waren nahezu 1100 internationale Patienten am Universitätsklinikum zur Behandlung. Sie kamen aus der ganzen Welt, der Löwenanteil aus dem EU-Ausland (Zypern, Bulgarien, Polen, Österreich und der Schweiz). Die meisten Fälle entfielen auf die Neurochirurgie sowie die Kinderklinik mit den Abteilungen Kinderchirurgie und Kinderurologie und Kinderheilkunde I (Onkologie, Hämatologie und Gastroenterologie). Auch in der klinischen Forschung, beispielsweise in der Klinischen Kooperationseinheit Translationale Immunologie, rekrutieren wir Studienpatientinnen und -patienten weltweit – unter anderem aus den USA“, berichtet Claudia Löwe.
Wie entsteht das Ranking?
Basis für die Auswertung
Jedes Krankenhaus erhält eine Bewertung basierend auf vier Datenquellen: Empfehlungen von medizinischen Experten, beispielsweise Ärzten und Klinikmanagern, Qualitätskennzahlen, Daten zu Patientenerfahrungen und einer Umfrage von Statista. Bei der Statista-Umfrage handelt es sich um Fragebögen, in denen Patienten ihr Wohlbefinden und ihre Lebensqualität beurteilen.