Das Festgelände zwischen Feuerwehrhaus, Turnhalle und neuem Kindergarten muss für festliche Veranstaltungen neu geplant und gestaltet werden. Foto: Herzog

Für die Neugestaltung des Festplatzes und Schulhofes in Locherhof wird ein Planungsbüro einen Vorentwurf erstellen. Dieser wird dann in einem Workshop mit künftigen Nutzern besprochen.

Vor dem Umbau der ehemaligen GrundschuleLocherhof in einen Kindergarten wurde das Gelände zwischen Schule, Turnhalle und Feuerwehrhaus von Locherhofer Vereinen für Veranstaltungen gerne genutzt. Dies ist nun in bisheriger Form nicht mehr möglich, weil ein Teil der Fläche zum Außenbereich-Spielgelände des neuen Kindergartens hinzugenommen wurde und auch eingezäunt werden muss.

 

„Es stellt sich nun die Frage, wie der restliche Bereich als Veranstaltungsfläche gestaltet, der öffentliche Spielplatz beibehalten und die Festwiese künftig genutzt werden sollen“, schilderte Bürgermeister Franz Moser in der Sitzung des Gemeinderats die Situation.

Von den Vereinen kämen Vorschläge, für festliche Veranstaltungen die Infrastruktur auszubauen. Aus Sicht der Verwaltung erfordere dies eine Gesamtkonzeption, die die Interessen verschiedener Nutzer berücksichtige. Vereinen und Gruppierungen seien deshalb gebeten worden, vorab ihre Bedarfe und Vorstellungen zu formulieren, um eine Diskussionsgrundlage zu erhalten.

Vereine und Elternvertreter gefragt

„Wir von der Verwaltung empfehlen, eine Vorentwurfsplanung dem Landschaftsarchitekturbüro Burkard Sandler in Auftrag zu geben und dann mit betroffenen Vereinen und Elternvertretern einen Workshop zu veranstalten“, äußerte Moser seine Vorstellungen. Da der Umfang der Arbeiten für das Büro schwer zu bestimmen sei, wolle er eine Vergütung nach Aufwand vereinbaren. Letzterer werde bei angenommenen acht Stunden und zwei Fachkräften liegen, wodurch mit Kosten von circa 1900 Euro gerechnet werden müsse, schätzte der Bürgermeister.

Festpreis schwierig

Gemeinderat Fred Zehnder war diese Summe zu vage, er forderte eine genauere Kostenangabe. „Laut Planer ist in diesem Fall ein Festpreis schwierig, weil man nie weiß, was gewünscht wird. Wenn es dem Ergebnis hilft, dann kann auch noch eine Stunde draufgesattelt werden“, verteidigte Moser seine Sichtweise. Mit der Enthaltung von Rainer Scheck folgte der Gemeinderat mehrheitlich der Empfehlung der Verwaltung und beauftragte das Büro Sandler mit einer Vorentwurfsplanung und anschließendem Workshop.