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Wolterdingen Bürger gehen in die Offensive

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Die geplante Umfahrung der Bregbrücke bezeichnen Thomas Hörburger, Marcel Katzke, Stefan Neininger und Jürgen Breuer (von links) als Schildbürgerstreich. Foto: Bombardi

Donaueschingen-Wolterdingen - Ist die geplante Umfahrung der Bregbrücke ein Schildbürgerstreich?

Die inzwischen 50 Anlieger und Gewerbetreibenden im Längefeld und Kiesgrubenweg jedenfalls trauen ihren Ohren und Augen nicht mehr, als sie von der neuesten Entwicklung in Sachen Bergtalbrücke lasen. Sanierung ja, aber dafür dauerhaft nur noch für PKW bis 15 Tonnen zugelassen, lautete eine Meldung am Rande.

Ersatz bietet eine Umfahrung, die den gesamten LKW-Verkehr zwischen der L 180 aus dem Bregtal entlang dem Dammbauwerk, vorbei an den Sportanlagen, den Kiesgrubenweg und das Längefeld auf die L 181 führt. Volltreffer meint Thomas Hörburger von der Metallveredlung Gehringer sarkastisch. Immerhin könnte der aus Villingen und aus Donaueschingen kommende Verkehr auch so in Richtung Bräunlingen gelangen. Hin und zurück! Hörburger bezweifelt, dass die Abbiegung m Bereich Sägewerk Schmiederer/ehemaliger Tannenhof dafür gemacht ist, dass zwei LKW einander problemlos passieren. Auch wundert er sich darüber, in wie weit der Ausbau der Streckenführung an der S-Kurve im Bereich des Wertstoffhofes und die Fahrbahn entlang dem Dammanstieg gelöst wird.

Ein ungutes Gefühl

Ganz andere Probleme plagen Marcel Katzke. Er baute unlängst ein Haus auf dem ehemaligen Gelände des Tannenhofs. Eine Verbindung zwischen den beiden Landstraßen führt keine zwei Meter an seinem Haus vorbei. Der Wohnwert wäre dahin.

Durch die Maßnahme werden die Bewohner im Bereich Bregtal- und Hauptstraße auf alle Fälle stärker belastet, erläutert Stefan Neininger, der 2009 nach zehn Jahren auf eigenen Wunsch aus dem Ortschaftsrat ausschied. Neininger wäre als Anwohner zwar einer der wenigen Profiteure der geplanten Umgehung – er wohnt zwischen Tannenhof und Rathaus – doch als Gewerbetreibender hat er ein ungutes Gefühl.

Hörburger ist dennoch zuversichtlich: Sollte sich in einer Bürgerinformation am 7. März 2012 um 16.30 Uhr im Vereinsheim herausstellen, dass die Bregbrücke nach der Sanierung ihr Zulassung bis 40 Tonnen beibehält, wäre alle in Ordnung.

Doch so ganz trauen die engagierten Bürger der Sache nicht. Am 5. März um 19 Uhr informieren sie im FC-Vereinsheim. Die Gründung einer Bürgerinitiative ist geplant.

Ihre Redaktion vor Ort Donaueschingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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