Große Freude herrschte bei der Übergabe des neuen Minibaggers für den Burladinger Bauhof auf dem Parkplatz der Firma Trigema. Foto: Rapthel-Kieser

Dank einer Spende von Trigema, die die Initialzündung war, kann der Burladinger Bauhof jetzt bei einigen Arbeiten wieder in die Tiefe gehen.

Darüber, dass er in der Burladinger Ehrenbaumalle beim Sportstadion im Tiefental einen Baum mit seinem Namen pflanzen konnte, hat sich Wolfgang Grupp senior im Mai dieses Jahres sehr gefreut. Schon damals kündigte er an, dass er der Stadt über die Elisabeth-und-Wolfgang-Grupp-Stiftung eine Spende in Höhe von 10 000 Euro zukommen lassen will.

 

Diese Spende war jetzt die Initialzündung für eine wichtige Neuanschaffung für den Burladinger Bauhof: Einen neuen Minibagger für rund 35 000 Euro. Der alte hatte schon 5000 Betriebsstunden auf dem Buckel, hätte keinen TÜV mehr bekommen und zwang die Bauhof-Mitarbeiter schon des Öfteren dazu, Hand an die Schaufel zu legen.

Beim Arbeiten in die Tiefe zu gehen, das wird jetzt für die Bauhofmitarbeiter wieder einfacher. Zur Inbetriebnahme eines neuen Minibaggers hatte sich die Verwaltungsspitze, Bürgermeister Davide Licht und seine ehrenamtlichen Stellvertreter Rosi Steinberg und Josef Pfister zusammen mit Bauhofleiter Rainer Grzywna, seinem Vize Karl-Moritz Kraus nun auf dem Trigema-Parkplatz versammelt. Dort klärten Kraus und Grzywna darüber auf, wie vielfältig ein Minibagger in der Stadt eingesetzt wird.

Licht: „Wir sind sehr dankbar“

Von Löchern für Neuanpflanzungen über reguläre Grabarbeiten an Baustellen bis hin zur Kabelverlegung oder dem Geraderichten umgefahrener Straßenlaternen, ist er vielfältig und täglich in allen Ortsteilen im Einsatz. „Wir sind sehr, sehr dankbar“, sagte Burladingens Bürgermeister Davide Licht und betonte, dass die Anschaffung eines neuen Minibaggers ohne die Spende der Trigema-Stiftung noch nicht möglich gewesen wäre. So aber, mit dieser Anschubfinanzierung ließ der Gemeinderat sich überzeugen, eine ungeplante Neuanschaffung zu genehmigen.

Burladingen ist ja meine Heimatstadt“, unterstrich Wolfgang Grupp senior seine Verbundenheit mit der Fehlastadt und auch, dass man ja „nichts mit Hinüber nehmen“ könne. „Es ist doch schön, wenn man etwas schenken kann, dass dann so praktisch Verwendung findet“, freute sich der Firmenpatriarch.

Wolfgang Grupp signiert den langen Arm des neuen Minibaggers. Foto: Rapthel-Kieser

Auf Wunsch der Stadtspitze, signierte Wolfgang Grupp senior dann den langen Arm des Minibaggers auf beiden Seiten und ließ sich die moderne Ausstattung und Funktion der Neuanschaffung ausführlich erklären.