Auch „Ronald McDonald“ war in Wolfach zu Gast. Foto: Lupfer

Zur Elfemess Nummer Eins trumpften Wolfachs Narren am Schmutzigen Donnerstag mit buntem Meeresgetier, französischem Flair und Ronald McDonald höchstpersönlich auf. Es war ein bunter Start in die Fasnet.

Beinahe hätten es Wolfachs Narren zum Schmutzigen mit dem pitschnassen Fasnetsmotto etwas zu wörtlich nehmen müssen – doch Petrus hatte ein Einsehen. Goss es am Morgen noch wie aus Kübeln, hörte der Regen pünktlich zum Start der Elfemess Nummer Eins auf. Was die Zuschauer erwartete, war ein einmal mehr farbenfroher und ideenreicher Start in einen der höchsten Tage der Wolfacher Fasnet. Angeführt von Gullerreiter und Tambourmajor, zog eine Schar von Hansele durchs Schlosstor.

 

Neu-Narrenvater sogleich inmitten der Narretei

Hundertfach schallte das Wolfacher „Narro!“ durch die Stadt – doch einer schleuderte es mit ansteckender Begeisterung besonders euphorisch ins Publikum: Neu-Narrenvater Christian Oberfell. Grund zur Freude hatte er allemal, denn schon die Jüngsten legten sich mächtig ins Zeug. Verzauberte Märchenwald- Gestalten aus dem „Pfiffikus“ und bunt geschminkte Tiefsee-Bewohner aus dem Familienzentrum St. Laurentius zogen die Blicke auf sich. Ebenso wie die gut beschirmten Quallen aus der ersten Klasse der Herlinsbachschule, die Fischle der zweiten Klasse, die roten Kraken aus Klasse drei oder die Wassermänner, Meerjungfrauen und Taucher der vierten Klassen, die Lehrer Michael Schmider als „Yellow Submarine“ im Schlepptau hatten. Doch auch die Erwachsenen legten sich ins Zeug: Die Stadtverwaltung lud als französische Delegation mit Wein und „Fromaasch“ schon einmal zur Einweihung des „Plaasch de Jumelaasch“ ein.

Weitere Elemente

Die Kaffeetanten nahmen in satirischer Form das „Duftbaum- Desaster“ des Jörg S. aufs Korn. Außerdem suchten sie Nachwuchs für die Narrenpolizei und präsentierten Ronald Mc Donald samt einem Drive-In-Schalter und eine Müll- Sammel-Kommando in Erwartung dessen, was zum Thema demnächst kommen wird.