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Wolfach Wolfacher nutzen DSL nun in Offenburg

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Die Firma Visuelle Technik ist auf schnelles Internet angewiesen und hat daher ein Büro in Offenburg eröffnet. Foto: Visuelle Technik Foto: Schwarzwälder Bote

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Wolfacher Firmen haben aufgrund der Verzögerungen in Sachen Breitbandausbau die Initiative er­griffen und alternativeLösungskonzepte in Angriff genommen. So hat die Firma Visuelle Technik einen zweiten Standort in Offenburg eröffnet.

Wolfach. Noch immer geht der Breitband-Ausbau im Ortenaukreis und speziell im Kinzigtal nur schleppend voran. In den Gemeinderäten wird nach und nach deutlich, dass der Teufel im Detail steckt. So war es auch im Gemeinderat in Wolfach (siehe Seite 5). Einige Firmen, die für ihre Dienstleistungen dringend auf die heute längst üblichen Verbindungsgeschwindigkeiten angewiesen sind, haben sich inzwischen selbst geholfen und nach alternativen Möglichkeiten gesucht.

Die Firma Visuelle Technik aus dem Gewerbegebiet Ippichen in Wolfach hat sich auf industrielle Bildverarbeitung spezialisiert. Sie beschäftigt sich mit der Analyse digitalisierter Abbildungen auf definierte Merkmale und Verhältnisse. Das ist ohne schnelle Internetleitungen eigentlich kaum vorstellbar.

Weil sie am Firmensitz aber nach wie vor nur Verbindungsgeschwindigkeiten von etwa 50 Megabit pro Sekunde erreicht, habe die Firma jetzt ein eigenes Büro in der Oken­straße in Offenburg eröffnet. "Dort läuft es deutlich schneller und stabiler", sagt der geschäftsführende Gesellschafter Sebastian Paschun auf Nachfrage unserer Zeitung.

Im Offenburger Büro arbeiten hauptsächlich Techniker, sagt er, die dort eine Leitung von Kabel-BW nutzen, die mit 400 Megabit pro Sekunde etwa achtfach schneller ist als die Anschlüsse in Wolfach. Dies sei inzwischen notwendig geworden, um in­ter­na­tional konkurrenz- und wett­bewerbsfähig zu bleiben.

Die Daten zwischen Wolfach und Offenburg transportiere man allerdings "konventionell" – das heißt: Auf externen Festplatten, die mit dem Auto durch das Kinzigtal hin- und hergefahren werden.

Zwischenzeitlich habe die Firma daher auch schon einmal Angebote für eine eigene Umsetzung einer schnelleren Internetanbindung eingeholt.

In der letzten Zeit habe man sich mit Kritik in der Öffentlichkeit zurückgehalten. "Wir wollten den Wahlkampf im vergangenen Jahr nicht stören", begründet Paschun diesen Schritt. Inzwischen aber zeichne sich, trotz aller Hoffnung, noch immer keine rasche Lösung ab und daher habe er nun selbst handeln müssen. "Wir resignieren da auch ein wenig", sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung.

Das Büro in Offenburg diene der Firma nicht nur für das notwendige Internet, sondern auch als Anlaufstelle, um junge Leute aus dem Gebiet zwischen Karlsruhe, Straßburg und Freiburg anzuwerben, denn auch Fachkräfte zu finden, gestalte sich im Kinzigtal immer schwieriger, betont Paschun.

Auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, den Firmensitz ganz nach Offenburg zu verlegen, wenn ein schnelles Internet auch weiterhin nicht zur Verfügung steht, beruhigt Geschäftsführer Paschun: "Der Hauptstandort ist und bleibt mittel- und langfristig hier oben."

Ebenfalls in Ippichen wartet übrigens auch die Firma Sacht­leben Mining Services noch immer auf ei­nen Anschluss an das schnelle Glasfasernetz. "Es hat sich nichts geändert", sagt Geschäftsführer Thomas Kleinsorge.

Die im Jahr 2000 gegründete Firma Visuelle Technik beschäftigt sich mit Einrichtungen zur visuellen Kontrolle im Montage- und Fertigungsbereich. In den vergangenen Jahren erweiterte sich der technische Anspruch über die zunächst einfacheren Bildverarbeitungs-Aufgaben hinaus. Visuelle Technik hat sich durch die Aufnahme von PC-basierten Systemen rechtzeitig für neue Aufgabenfelder vorbereitet und durch strategische Partnerschaften mit marktführenden Komponenten- und Softwareherstellern etabliert und bietet heute seinen Kunden von der einfachen Low-Cost-Variante bis zu BUS-orientierten Mehrkamera-Systemen und Robotik-Lösungen das ganze Spek­trum der modernen industriellen Bildverarbeitung.

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