Das Publikum rockte nicht nur bei den Headlinern, The Shanes, sondern auch bei Julian Bonath sowie den Bands Gree aus Lahr und All Faces Down. Foto: Oliver

Beim Jubiläum lacht sogar die Sonne. Lagerfeuer lodert wieder. Open Air-Veranstalter sind zufrieden.

Wolfach - "Die Sonne scheint. Der Himmel ist blau. Irgendwas ist komisch", sagte Nina-Carissima Schönrock beim Moosenmättle Open Air am Samstagabend. Die Chefredakteurin des Online-Magazins LAXMag freute sich über den für das Festival unüblichen strahlenden Sonnenschein, die lauen Temperaturen und die tolle Kulisse zum 30. Jubiläum. Bereits zum vierten Mal führte Schönrock durch das Programm des Open Airs. Schon früh am Abend schallten Drums- und Gitarrenklänge vom Hochplateau Moosenmättle in Richtung Baden und Schwaben.

Den Auftakt machte der 18-jährige Julian Bonath. Allein mit seiner Gitarre und einer tollen Singer- und Songwriter-Stimme zeigte der Oberwolfacher Präsenz auf der Bühne und verzauberte die schon früh angereisten Fans.

Danach rockte die progressive alternative Rockband Gree aus Lahr die Bühne. Sie brachten das Publikum zum Tanzen und Jubeln. Die Rocker von "Inhuman" betraten als nächstes die Bühne des Musikfestivals. Sie lockten durch ihren Modern Rock immer mehr Fans an. Bei der österreichischen Post Hardcore Band All Faces Down ließ sich das Publikum ließ zu Pogo und Headbanging mitreißen.

Später machten die drei dänischen Jungs von "LCD On CIA" die Bühne unsicher. Die eigentlich netten Jungs von nebenan ließen bei ihrer Bühnenshow so richtig die Sau raus und überraschten. Auch die deutsche Power-Rock-Pop-Band Benzin brachte die inzwischen etwa 1000 Besucher zum Mitgrölen und Mittanzen. Von der außergewöhnlichen Band The Shanes war das Publikum ebenfalls begeistert. Denn die Headliner des 30. Moosenmättle Open Air sorgten mit ihrem Hard-Polka für eine tolle Stimmung.

Die Nachtschicht übernahm die Coverrock-Band The Orfens aus Offenburg. Noch ein letztes Mal war beim diesjährigen Moosenmättle Open Air Headbanging angesagt bevor viele Besucher mit den Pendelbussen das Tal hinunterfuhren. Manch einer blieb aber auch noch am traditionellen Lagerfeuer sitzen und ließ so gemütlich die Nacht ausklingen.

Ein riesiges Lagerfeuer hatte es schon beim ersten Moosenmättle Open Air gegeben und so wird es auch die nächsten Open Air auf dem Moosenmättle hoffentlich wieder leuchten und wärmen.

Alles in allem waren die Organisatoren vom FC Kirnbach sehr zufrieden mit dem friedlichen und vergnügten Ablauf ihres Jubiläums Open Airs.