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Wolfach Stau durch Lkw-Verkehr

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An der ampelgesteuerten Abbiegung in die Wolfacher Innenstadt staute sich zeitweilig der Verkehr. Foto: Gräff

Wolfach - Lange ist geplant worden, seit gestern Vormittag ist der Wolfacher Reutherbergtunnel nun gesperrt. SchwaBo-Redakteur Eckhard Gräff hat getestet, wie stark der Verkehr am gestrigen Vormittag war.

Schon vor der Abfahrt Rottweil an der A 81 weist eine große weiße Tafel auf die Tunnelsperrung in Wolfach hin. Und zeigt auch gleich auf, dass Lastwagen, die nach Offenburg wollen, über Donaueschingen, St. Georgen und Triberg dorthin gelangen. Auf der Bundesstraße über Dunningen nach Schramberg fahren Lastwagen und Autos, wie an jedem Werktag.

Auffallend in Schramberg ist, dass zwei ausländische Laster den Stadttunnel benutzen. Möglich, dass ihr Navigationsgerät ihnen die Straße über den Fohrenbühl anzeigt. Vor mir fährt ein Lastwagen aus Litauen Richtung Schiltach. Vor dem Kirchbergtunnel bremst er kurz ab, fährt dann aber weiter Richtung Wolfach. Mir fällt auf: Der Verkehr auf der B 462 ist etwas ruhiger als sonst, aber es gibt trotzdem genügend Lastwagen, die mir entgegenkommen. Kurz vor dem Wolfacher Reutherbergtunnel muss der Litauer schließlich abbremsen, vor ihm fährt ein großer Rohrtransporter.

Verkehrschaos gibt es augenscheinlich in Wolfach selbst nicht am gestrigen Dienstag. Trotzdem sprechen die Zahlen für sich: In der Zeit von 10 bis 10.40 Uhr rollen 29 große 40-Tonner durch die Stadt. Sie haben Kennzeichen aus Ländern wie Polen, Titauen, Dänemark, Frankreich sowie aus anderen deutschen Bundesländern.

Nur einige wenige haben OG-Nummern. Im Schritttempo rollen sie durch die Hauptstraße Richtung Stadttor. Auch aus der Bergstraße, der Umleitungsstrecke für die Fahrzeuge aus Richtung Hausach, kommen die Laster und versuchen, nach der Brücke nach rechts abzubiegen.

Alles verläuft relativ ruhig, nur die Fußgänger, die über die Brücke wollen, schimpfen. "Das ist ja lebensgefährlich, da herüber zu wollen", regt sich ein älterer Herr auf. Eine alte Dame zeigt Gottvertrauen: Sie geht mit ihrem Rollator zwischen den anfahrenden Autos langsam, aber zielstrebig hindurch auf die andere Seite.

Von einem insgesamt ruhigen Tag spricht am gestrigen Spätnachmittag auch Wolfachs Hauptamtsleiter Dirk Bregger. "Es gab nach der Tunnelsperrung um 10 Uhr noch einige Orientierungsprobleme von verschiedenen Fahrzeugen, aber ansonsten war der Tag bislang relativ erträglich", so Bregger auf Nachfrage des SchwaBo. Als "ungemütlich" bezeichnet dagegen ein SchwaBo-Kollege, der gegen 15 Uhr in Wolfach unterwegs war, seine Fahrt. "In der Bergstraße ging gar nichts mehr, da standen die Autos, darunter auch große Lastwagen bis zum Getränkehändler", berichtet Ruben Wolff als er in der Haslacher Redaktion angekommen ist.

"Gefühlt mehr" Lkw-Verkehr sehen die Gutacher indes am gestrigen Tag auf der Bundesstraße 33. Genaue Zahlen wird die Zählstelle beim Hornberger Tunnel liefern. Man darf gespannt sein.

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