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Wolfach Narrenkammer wird aufgemöbelt

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Wolfachs Narrenvater Hubert "Vitus" Kessler zeigt, dass die Narrenkammer deutlich sanierungsbedürftig ist. Foto: Dorn Foto: Schwarzwälder Bote

Vor 15 Jahren hat die Freie Narrenzunft Wolfach ihre Narrenkammer-Immobilie gekauft. Diesen Sommer nun plant sie eine Baumaßnahme im mittleren fünfstelligen Bereich.

Wolfach. Das teilte Narrenvater Hubert "Vitus" Kessler im Rundbrief an den Großen Narrenrat mit.

Eigentlich hätte Technikus Martin Brod die Sanierungspläne für die Fassade im Eingangsbereich gerne auf der turnusmäßigen Frühjahrssitzung vorgestellt. Mit drastischen Schadensbildern machte der Rundbrief auch so die Notwendigkeit für die Sanierung klar.

Dass die Narrenzunft mit den Beiträgen der Mitglieder hier keine Luxussanierung betreibt, wird beim Betreten der Narrenkammer schnell deutlich. Ausblühungen und Feuchtigkeitsschäden ziehen sich von der Decke inzwischen bis hinunter zum Fußboden und das instabile Balkongeländer entspricht in seiner Höhe nicht mehr den Sicherheitsanforderungen. Mit der bestehenden vollverglasten Alu-Fassade im Eingangsbereich geht auch ein immenses energetisches Einsparpotenzial einher. Dort sieht der Entwurf von Planer Stefan Decker eine gemauerte Außenwand mit einem vertikalen und einem horizontalen Lichtband vor. Den gemauerten Teil wird das Logo der Zunft zieren, damit wird die Narrenkammer zur Vorstadtstraße beziehungsweise zur Stadtbrücke zu einer weithin sichtbaren, schönen Werbefläche für die Fünfte Jahreszeit in Wolfach.

Mit der Baustelle wird auch der Eingangsbereich zum Treppenhaus, Toiletten und Sitzungssaal etwas großzügiger bemessen sein, bei närrischem Vollbetrieb und im Häs ging es da bisher sehr eng zu. Dazu wird die Haustür um etwa einen halben Meter nach außen versetzt.

Den Kostenrahmen für die Sanierung taxiert der Narrenvater auf etwa 50 000 Euro zuzüglich Eigenleistungen. Finanziert werden soll das über eine bestehende Kreditlinie von etwa 35 000 Euro und 15 000 Euro aus den Rücklagen der Narrenkasse (dank der Schlosshalle hatten die Narren über die Fasnet gut wirtschaften können). Wer helfen möchte, ist herzlich willkommen. Als erster Arbeitseinsatz steht in der kommenden Woche die Errichtung einer Schutzwand im Innern der Narrenkammer an.

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