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Wolfach Nadelöhr Bergstraße weiter in Kritik

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Vor allem Linienbusse und Lastwagen machen die Bergstraße zum Nadelöhr. Jetzt ist sie wieder Thema im Gemeinderat. Foto: Bea Foto: Schwarzwälder Bote

Lange ist es ruhig gewesen um die Bergstraße – auch bedingt durch die Corona-Krise. Nun stehen die Ergebnisse der Verkehrsberatung im vergangenen November auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend.

Wolfach. Sie ist und bleibt ein Nadelöhr – vor allem, wenn die Hauptstraße aufgrund des Wochenmarkts oder kultureller Veranstaltungen gesperrt ist, rollt der Verkehr dicht an dicht durch die Bergstraße. Spätestens seit der Diskussion um die sonntägliche Sperrung der Hauptstraße im vergangenen Sommer ist die Verkehrssituation wieder ins Blickfeld gerückt. Nun stehen die Ergebnisse der Verkehrsberatung auf der Tagesordnung des Gemeinderats.

Blick zurück: Die Anwohner hatten sich im September in einem Brandbrief an die Stadt gewandt und Bürgermeister Thomas Geppert dazu aufgefordert, den "Wahnsinn" zu beenden (wir haben berichtet). Zudem wurden rund 80 Unterschriften der Anlieger gesammelt, die mit dem Brief an die Stadtverwaltung übergeben wurden.

Im November fand dann eine Begehung der Straße mit Anwohnern, einigen Gemeinderäten und dem Büro Fichtner Water & Transportation aus Freiburg statt. Im Januar erntete das Büro Kritik im Gemeinderat. Rätin Kordula Kovac (CDU) hakte nach, wie der aktuelle Stand ist. Geppert beklagte, dass das Büro auf eine Kontaktaufnahme sehr zurückhaltend reagiert hatte.

Das Thema hätte ohne die Corona-Krise eigentlich bereits in der März-Sitzung des Gemeinderats behandelt werden sollen. "Dabei war zu erwarten, dass einige Zuhörer dabei sein werden", so Geppert damals im Gespräch mit dem Schwabo. Diese sollten natürlich nicht ausgeklammert werden – darum wurde das Thema zunächst auf eine spätere Sitzung verschoben, um es in der erforderlichen Tiefe behandeln zu können, hieß es. In der Sitzung werde ein Vertreter des Büros anwesend sein, heißt es in der Beschlussvorlage.

Den bei der Begehung vorgebrachten Anregungen und Kritikpunkten wurden in den Unterlagen jeweils eine fachliche Bewertung gegenüber gestellt. Ein Punkt war damals, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 Kilometern pro Stunde oft nicht eingehalten werde.

Maßnahmen führen zu keiner Verbesserung

Es habe sich aber gezeigt, dass die Begrenzung von der Mehrheit der Fahrer eingehalten werde. Bauliche Maßnahmen, wie etwa Bodenschwellen könnten zwar umgesetzt werden, diese seien jedoch kostspielig, heißt es. Auch auf die immer wieder enstehenden Schäden an Gebäuden wird in der fachlichen Bewertung eingegangen.

Angesprochen wird in den Unterlagen auch eine Verlegung des Wochenmarkts in den Schlosshof, damit an Markttagen die Hauptstraße nicht gesperrt werden muss. Allerdings hätten sich Einzelhändler und Marktbeschicker dagegen ausgesprochen, heißt es. Jedoch empfiehlt das Büro, den Markt zu verlegen, um eine Entlastung der Bergstraße zu schaffen.

Zielvorgabe müsse sein, die Sperrungen der Bergstraße so gering wie möglich zu halten, heißt es in den Sitzungsunterlagen weiter. Aber: Eine Umsetzung der aufgezeigten Einzelmaßnahmen führe zu keiner wesentlichen Verbesserung der Situation.

Der Wolfach Gemeinderat tag am heutigen Mittwoch ab 18.15 Uhr in der Schlosshalle. Auf der Tagesordnung stehen neben der Bergstraße unter anderem die Auswirkungen der Corona-Situation auf weitere Projektplanungen sowie der Erlass der Kita-Gebühren im Mai und die Beratung über die Gebührenrechtliche Regelung der Notbetreuung.

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