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Wolfach Mit Volldampf in die neue Saison

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Eigentlich hätte das Schlossmuseum mit der Sonderausstellung am Jubiläumswochenende des FC Wolfach und um die Weihnachtsfeiertage nochmals öffnen sollen – nun wurden beide Termine abgesagt, erklärt Sylvia Reiser. Foto: Beule

Eigentlich war geplant, das Schlossmuseum im Dezember noch einmal zu öffnen, damit auch die Weihnachtsheimkehrer die FC-Wolfach-Ausstellung besuchen können. Doch Corona hat wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Wolfach - Eigentlich ist das Museum im Schloss nicht von dem Lockdown-Light betroffen, betont Sylvia Reiser vom Verein "Kultur im Schloss". "Wir haben die Saison ganz normal am 25. Oktober zu Ende gehen lassen", erklärt sie. An diesem Wochenende hätte eigentlich der Wolfacher Herbst stattfinden sollen, mit dem das Museum ganz normal in die Winterpause gehe.

Neue Saison beginnt im März

"Der November ist traditionell besuchsmäßig schwach", erklärt sie. Zudem sei die Saison aufgrund der Corona-Maßnahmen ohnehin sehr anstrengend gewesen – weswegen die Winterpause gelegen komme.

Trotzdem wollte das Museumsteam am Jubiläums-Wochenende des FC und um Weihnachten herum nochmals öffnen, um den Weihnachtsheimkehrern zu ermöglichen, die erfolgreiche Sonderausstellung zu besuchen (wir haben berichtet). Ersteres musste abgesagt werden. Und auch zu Weihnachten sieht es mau aus. "Das mussten wir jetzt über den Haufen werfen", erklärt Reiser. Hintergrund sei die ungewisse Situation, was dann erlaubt ist und was nicht. Weiterhin sei zum Beispiel eine gute Belüftung des Museums das A und O – im Sommer kein Problem. "Aber jetzt kann das ganz schön eisig werden." So würden sich die Besucher auch nicht wohl fühlen – und ob überhaupt jemand komme, sei ebenfalls ungewiss.

Dafür stehe aber bereits die Wiedereröffnung nach der Pause fest: In einer virtuellen Vorstandssitzung habe man Sonntag, 28. März, festgelegt. Und dann auch wieder mit der FC-Ausstellung. Das habe zwei Gründe, so Reiser. "Zum einen war es viel Arbeit, die Ausstellung aufzubauen", sagt sie. Zum anderen habe der FC in seinem Jubiläumsjahr auf so viele Veranstaltungen verzichten müssen. Der Plan sei, die Ausstellung bis in den Oktober des kommenden Jahrs zu zeigen.

"Wir hätten als Verein natürlich gerne einen gebührenden Saisonabschluss geplant", sagt sie. Normalerweise sitze das Team zum Abschluss gesellig beisammen. Das alles sei aber nicht möglich – soll aber nachgeholt werden. Die Flößerstube habe man noch mal an drei Samstagen geöffnet, um die Gruppe "Kuchenmarkt" des Forum Zukunft zu unterstützen, die dort die Exponate für die Schaufensterausstellung sammelte. Ansonsten ruhe die Vereinsarbeit. Die virtuelle Vorstandssitzung habe ganz gut geklappt. "Man muss sich schließlich behelfen – aber den persönlichen Kontakt ersetzt es nicht", ist sie sich sicher.

Museum kommt gut durch die Pandemie

Das Museum selbst sei bisher gut durch die Pandemie gekommen, so Reiser. Die Saison sei erfolgreich gewesen, trotz der Corona-bedingten späteren Öffnung. Weihnachten sei der einzige Wermutstropfen. Andere kulturelle Einrichtungen treffe die Pandemie härter. "Wir haben hier die privilegierte Situation, dass wir alles ehrenamtlich leisten." Nun hoffe das Team, im kommenden Frühjahr mit Volldampf in die Saison starten zu können. Die Hauptversammlung werde allerdings mit der im kommenden Jahr zusammengelegt.

Aber auch darüber hinaus ist bereits einiges geplant. Was genau, möchte Sylvia Reiser noch nicht verraten. "Wir haben einiges in der Schublade, aber es hängt auch davon ab, wie es mit Corona weitergeht", erklärt sie.

Gleiches gilt für die beliebte Veranstaltungsreihe "Mittwochs im Museum". Die erste und einzige Veranstaltung der Saison im August sei sehr erfolgreich gewesen – und dann habe sie nicht mehr stattfinden können. "Das hat uns wehgetan", sagt sie. Sonst gebe es immer sechs Veranstaltungen. "Wir planen den Start der Reihe am 5. Mai", kündigt Reiser an. Der Vorstand müsse sich aber noch abstimmen. "Aber dann geht es hoffentlich schon draußen", sagt sie. Von dieser Saison habe man noch einiges "auf Halde", man müsse nur schauen, wie man es zeitlich hinbekomme.

Mit den neuen Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie mussten auch die Museen Anfang November schließen – und mit ihnen Kultureinrichtung wie Theater, Opern- und Konzerthäuser sowie Kinos. Offen bleiben durften hingegen Bibliotheken, Archive und Musikschulen.

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