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Wolfach Mai und Juni ohne Vereinsfeste

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Auch die jährlich stattfindende Biker-Week fällt in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Es sei aber denkbar, die Veranstaltung in einem kleineren Rahmen im Herbst anzubieten, heißt es aus dem Rathaus. Archivfoto: Maier Foto: Schwarzwälder Bote

Die stufenweise Öffnungen und die Lockerungen der Corona-Einschränkungen betrifft in Teilbereichen auch das öffentliche Leben in Wolfach. In einer Mitteilung informiert Bürgermeister Thomas Geppert zu den wesentlichen Punkten.

Wolfach (red/kty). Bereits seit Montag, 4. Mai, sei das Rathaus wieder frei zugänglich, schreibt Geppert. "Hier hat sich bislang gezeigt, dass die kenntlich gemachten Abstandsregelungen und Hygiene-Maßnahmen gut eingehalten werden", heißt es weiter.

Schulen und Kindergarten: Ebenfalls ist der stundenweise Präsenzunterricht der Klassen 9 und 10 in unserer Realschule sowie die Beschulung älterer Schüler im SBBZ angelaufen. In beiden örtlichen Kitas wird bislang die Notbetreuung angeboten. Ein stufenweiser Wiedereinstieg in die erweiterte Notbetreuung startet ab der kommenden Woche. Dabei sei landeseinheitlich vorgesehen, die Aufnahme der zu betreuenden Kinder über drei Stufen schrittweise zu erhöhen – somit voraussichtlich über drei Wochen. Zunächst soll das bis zu einer maximalen Belegung von rund 50 Prozent führen.

Gastronomie: Bekanntlich soll – neben anderen touristischen Einrichtungen wie beispielsweise Minigolf – die Außengastronomie noch vor Pfingsten wieder öffnen dürfen; in einer "weiteren Stufe" schließlich auch der Innenbereich von Speisewirtschaften. "Dazu laufen in dieser Woche Abstimmungsgespräche und Kontakte seitens unseres Ordnungsamts mit den einzelnen Betreibern und Inhabern. Auch für diesen Bereich liegen seit Sonntag erste rechtliche Rahmenregelungen von Landesseite vor", heißt es in der Mitteilung weiter. Veranstaltungen: Noch nicht abschätzbar seien hingegen die vielfach zitierten "Großveranstaltungen", die sicherlich in den kommenden Tagen zahlenmäßig noch eine konkretere Definition erfahren, so Geppert weiter. Ebenso fallen in diese Kategorie aber auch Vereinsfeste aller Art. "Vor diesem Hintergrund bitte ich an dieser Stelle alle Vereinsvertreter um Beachtung und um entsprechende Sensibilisierung innerhalb der verantwortlichen Kreise", so der Bürgermeister. Die aktuell geltende Rechtsverordnung des Landes über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus hat Gültigkeit bis zum 15. Juni. "Aus dieser Faktenlage heraus wird deutlich, dass daher in den Monaten Mai und Juni keinerlei Vereinsfestivitäten avisiert werden können", macht er deutlich.

Biker-Week: Auch die jährlich unter städtischer Leitung stattfindende Biker-Week kann im Juni nicht stattfinden. Auch wenn es sich nicht um ein Vereinsfest handele, stünden dabei ebenfalls Fakten wie Abstandsgebot, Versammlungsgröße, Auflagen für Beherbergungsbetriebe und mehr entgegen – mündend in den Begriff der Großveranstaltung, heißt es weiter. "Aus heutiger Sicht wäre es denkbar, dass die Veranstaltung nach Möglichkeit im Herbst diesen Jahres in kleinerem Format stattfinden könnte. Dies auch gerade vor dem Hintergrund der gastronomischen Unterstützung", so Geppert weiter. Die kommenden Wochen würden solche Überlegungen mit allen Beteiligten einmal grundsätzlich abgeklärt. Aber: Natürlich entscheide am Ende allein der im Herbst zulässige rechtliche Rahmen.

Weitere städtische Veranstaltungen: Seitens der Stadt wird in den kommenden Tagen der städtische Veranstaltungskalender bereinigt: Alle noch stehenden Veranstaltungshinweise in den Monaten Mai und Juni können von öffentlicher Seite derzeit nicht beworben werden. So finden bis auf Weiteres auch keine Kurkonzerte, Nachtwächter-Rundgänge, Stadtführungen und dergleichen statt, heißt es weiter.

Aufruf zur Disziplin: Geppert schließt die Mitteilung mit einem Appell: "Ich wünsche Ihnen und uns als Stadtgemeinschaft insgesamt weiterhin die notwendige Disziplin einerseits sowie den erforderlichen Antrieb auf der anderen Seite. Dann können wir den derzeit schmalen Grat im Spannungsfeld zwischen Einschränkungen, Geboten und dem gleichzeitigen Forterhalt des sozialen und gesellschaftlichen öffentlichen Lebens zusammen bei uns vor Ort meistern", schreibt er abschließend.

Die Auswirkungen der Corona-Situation sind auch Thema der Gemeinderatssitzung am morgigen Mittwoch. Dabei liegt das Hauptaugenmerk vor allem auf der finanziellen Seite und den weiteren Projektplanungen. Einige der für dieses Jahr geplanten Maßnahmen sollen bis Juli und August zurückgestellt werden. Die Sitzung beginnt um 18.15 Uhr in der Schloßhalle.

Ihre Redaktion vor Ort Wolfach

Katharina Beule

Fax: 07832 9752-15

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