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Wolfach Kleintierzüchter kümmern sich weiter

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Gregor Firner, Vorsitzender der Wolfacher Kleintierzüchter, sieht durch die Corona-Pandemie keine Auswirkungen auf die Versorgung der Tiere – wohl aber hinsichtlich des züchterischen Austauschs und der Kameradschaft. Foto: Jehle Foto: Schwarzwälder Bote

Die Corona-Pandemie hat die Vereine im Kinzigtal im Griff. Reihenweise fallen Veranstaltungen ins Wasser. Doch was ist mit denen, die – zum Wohle der Tiere – weitermachen müssen? Wie gehen beispielsweise die Kleintierzuchtvereine mit der Situation um?

Hausach/Wolfach. Die gute Nachricht vorweg: Die Versorgung der Tiere ist auch den Abstandsregeln und Kontaktverbot zum Trotz sichergestellt. Auch, wenn das Vereinsleben und der Austausch erschwert sind, wie die Vorsitzenden der Vereine auf Anfrage des Schwarzwälder Boten berichten.

Micha Schindler vom Kleintierzuchtverein Hausach sieht hauptsächlich die organisatorische Seite des Vereins betroffen. Versammlungen des Ortsverbands oder beispielsweise auf Landesebene könnten nicht stattfinden. Der Zuchttieraustausch hingegen sei wegen der Abstandsregeln zwar nicht mehr einfach, aber Kisten könnten noch ausgetauscht werden. Trotzdem kam der Kauf einer Häsin, die er bestellt hatte, nicht zustande. Der Verkäufer sagte ab, weil seine Schwiegermutter zur Risikogruppe gehöre.

Zucht und Versorgung seien jedoch gewährleistet. Die Anlage in Hausach sei 400 Quadratmeter groß, jeder Züchter, der seine Tiere nicht zu Hause halte, habe auf der Anlage eine eigene Parzelle. Abstandhalten sei somit kein Problem. "Das Füttern ist eine schöne Gelegenheit, aus dem Haus zu kommen. Es ist eine angenehme Abwechslung, die andere nicht haben", so Schindler. Die Futtermittel sei genauso gewährleistet wie die Lebensmittelversorgung für Menschen.

Keine Auswirkungen hinsichtlich der Versorgung der Tiere des Kleintierzuchtvereins C 216 Wolfach bei der Freizeitanlage am Biesle zeigen sich laut Vorsitzenden Gregor Firner ab. "Die Zuchtanlage hält sich an die gesetzlichen Bestimmungen, was Abstandhalten und die Hygieneetikette angeht", teilt Firner mit. Anders sieht es aus, was den züchterischen Austausch und die Pflege der Kameradschaft angeht.

Züchterischer Austausch und Pflege der Kameradschaft leiden

Der Verein hofft sehr darauf, dass die Schau im Herbst stattfinden kann. Sie ist immerhin die wichtigste Veranstaltung im Jahreskalender. "Wir werden die derzeit geltenden Einschränkungen überbrücken können, wenn auch mit Rückschlägen", meint der Vorsitzende.

Alles in Allem ist er zuversichtlich, dass es "wieder wird". Auffallend ist laut Firner das große Interesse am Nachwuchs der Hühner. Seiner Ansicht nach gewinnt das Züchten von eigenem Federvieh und die Selbstversorgung mit Eiern neue Geltung.

Die Tiere für die beliebte Voliere am Wolfacher Flößerpark werden derzeit ebenfalls am Biesle versorgt. Sie sind laut dem Vorsitzenden für den Umzug gerichtet, sobald es "Entwarnung" gibt und die Voliere wieder eröffnet werden darf.

Jeder Kleintierzuchtverein hat eine Vereinsnummer, etwa C 216 Wolfach. Das C ist die Kennung für den Landesverband Baden. Jeder Landesverband hat eine bestimmte Kennung (etwa B für Bayern oder HH für Hamburg). Und jeder Verein innerhalb der Landesverbände hat wiederum eine Vereinsnummer. Die 216 ist die Vereinsnummer des Wolfacher Kleintierzuchtvereins innerhalb des Landesverbands Baden.

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Katharina Beule

Fax: 07832 9752-15

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