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Wolfach Kleine Oase lädt zum Verweilen ein

Von
Verbands-Geschäftsführer Roland Schimanek (von links), Siedler-Vorstand Dieter Jehle, Bezirks-Vorsitzender Günther Buchs und Bürgermeister Thomas Geppert freuten sich über das gelungene Projekt an der Wolfacher Kanzel.Foto: Störr Foto: Schwarzwälder Bote

Von Christine Störr

Die neue Brunnenanlage auf der Kanzel ist mit einem kleinen Fest und einem riesengroßen "Dankeschön" an die Helfer der Stadt Wolfach übergeben worden. Die Mitglieder der Siedlergemeinschaft hatten dabei allen Grund, stolz zu sein.

Wolfach. Siedler-Vorstand Dieter Jehle bezeichnete das Projekt als Herzensangelegenheit, um die Häuser "Auf der Kanzel" bei Starkregen vor eindringendem Wasser zu schützen.

Projekt ist eine Herzensangelegenheit

Nach längerer Vorlaufzeit habe man im vergangenen August mit der Quellensuche begonnen, erklärte Jehle den etwa 40 Gästen. 1200 ehrenamtliche Arbeitsstunden später und mit einer Investition von gut 8500 Euro ist eine kleine Erholungsanlage entstanden, die sich sehen lassen kann.

Die Quelle wurde gefasst, mit Beton und Kies verfüllt, eine Wasser- und Abwasserleitung verlegt, Spender für die Treppenstufen gesucht – und gefunden – sowie ein zweiter Brunnentrog gefunden. "Den haben wir im Hapbach, bei einem alten Haus entdeckt und die Stadt hat ihn uns überlassen. Damit haben wir 500 Euro gespart", bedankte sich der Vorstand in Richtung Bürgermeister Thomas Geppert.

Die neue Brunnenanlage der Siedlergemeinschaft wird zunächst auf Vertrauensbasis und mit kleiner Kasse bestückt sein. Dass aus der vereinseigenen Kasse keine Gelder in Anspruch genommen werden mussten, freute den Vorstand besonders. Entsprechend groß war der Dank an alle Helfer und Sponsoren, die er namentlich aufzählte und betonte: "Ohne Wassermeister Hubert ›Rambo‹ Decker wäre hier gar nichts gegangen!"

Viele Hände wirken ineinander

Bevor er das Wort weiter gab, gewährte Dieter Jehle einen kleinen Ausblick auf die kommenden Aktionen (siehe Info). Wolfachs Bürgermeister Thomas Geppert bezeichnete es für das Gemeinwesen als absolut wünschenswert, wenn es eine Gemeinschaft gibt, die sich derart für die Allgemeinheit einsetze. Die Kanalsanierung sei zwar eine städtische Pflichtaufgabe, für deren Erfüllung der Bauhof jederzeit zur Verfügung stehe. Doch in diesem Fall hätten viele Hände ineinandergewirkt, um den Mischwasserkanal zu entlasten. "Es ist ein toller Ort geworden", lobte Geppert und richtete ein dickes Lob und Dankeschön an alle Beteiligten. Sein Geschenk: Ein Schild mit der Aufschrift "Erfrischungs-Oase" "Sehen sie das Schild als ›Roten Punkt‹ für die Einrichtung der neuen ›Siedler-Schleife‹, die nach der Fertigstellung als Geocaching-Tour ins künftige Tourismus-Programm der Gemeinde aufgenommen werden soll", sagte er. Für die kommenden Projekte wünschte er der Siedlergemeinschaft viel Elan und hoffte, dass der neue Platz lange schön bleibe.

Als Geschäftsführer des Landesverbands "Wohneigentum" bezeichnete Roland Schimanek das Projekt als beispielhaft für das, was eine Siedlergemeinschaft leiste. "Sie stellen sich mit ihrem Ehrenamt in den Dienst der Gesellschaft und leisten ein Stück weit Daseinsvorsorge", lobte Schimanek.

Siedler-Vorstand Dieter Jehle hat bereits weitere Projekte auf der Liste. So werde das "Knechts-Ruprecht-Bänkle" Fall erneuert. "Viele werden gar nicht wissen, wo das steht. Wenn wir fertig sind, wissen es dann aber alle", blickte er augenzwinkernd voraus. Und nachdem es mit der Einrichtung eines Premium-Weges nicht geklappt habe, werde jetzt mit der "Siedler-Schleife" ein eigener Wanderweg angelegt. Als Herzens-Aktion vieler Beteiligter bezeichnete Jehle die weitere Freilegung des Schlössles. Ein Bodenradar habe gezeigt, dass noch weitere Teile erhalten sein müssten. Ein Schlössle-Fest aller Vereine wäre seiner Meinung nach eine tolle Aktion, um zum 1000-Jährigen eventuell weitere Teile frei zu legen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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