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Wolfach Kirchen steigen langsam ein

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Weil der Außenbereich an der evangelischen Kirche in Wolfach noch nicht fertiggestellt ist, finden die Gottesdienste der Kirchengemeinde erstmal nur in Kirnbach statt. Foto: Beule Foto: Schwarzwälder Bote

Die Lockerungen der Corona-Beschränkungen schließen Gottesdienste mit ein. Diese sind seit dem 4. Mai in Baden-Württemberg wieder erlaubt. So gehen die evangelischen und katholischen Gemeinden im Kinzigtal mit den Lockerungen um.

Mittleres Kinzigtal. Klar ist aber allen: Die Teilnehmerzahlen werden reduziert, Desinfektionsmittel und Sicherheitsabstand gehören zum neuen Alltag. Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz wird empfohlen. Die Gottesdienste fallen kürzer aus, auf Gesang und Abendmahl wird meist verzichtet.

Evangelische Kirchengemeinde Hornberg: Die evangelische Kirchengemeinde in Hornberg feiert am morgigen Sonntag, 10. Mai, erstmals wieder ab 10 Uhr Gottesdienst, heißt es in einer Mitteilung. "Unsere Landeskirche hat in Absprache mit der Landesregierung ein Schutzkonzept mit Hygieneregeln für Gottesdienste aufgestellt, an das wir uns selbstverständlich halten", teilt Pfarrer Thomas Krenz mit. Wer grippeähnliche Symptome hat oder in letzter Zeit Kontakt zu Corona-Infizierten hatte, bittet die Kirchengemeinde, zu Hause zu bleiben. "Wir werden weiterhin den Gottesdienst filmen und ins Internet stellen. Spätestens am Sonntag ab 15 Uhr ist er unter www.eki-hornberg.de abrufbar", so Krenz. Der Kindergottesdienst beginnt erst, wenn die Kindergärten und Grundschulen wieder starten. Evangelische Kirchengemeinde Gutach: Auch die evangelische Kirchengemeinde in Gutach feiert am morgigen Sonntag ab 9.30 Uhr wieder Gottesdienst, teilt Pfarrer Dominik Wille auf Anfrage des Schwabo mit. "Unsere Kirche in Gutach ist groß genug", berichtet Wille. In der Peterskirche finden gemäß Schutzkonzept circa 35 bis 40 Gemeindeglieder Platz. Außerdem wird die Empore gesperrt. Sollten mehr Gläubige kommen, als die Kirche nach den derzeitigen Regeln umfassen kann, werden eventuell auch Außenlautsprecher installiert und die Kirchentür geöffnet, damit auch draußen noch Gemeindeglieder den Gottesdienst mitfeiern können, so Wille. Eine Anmeldung zum Gottesdienst ist im Vorfeld nicht nötig, betont er. Evangelische Kirchengemeinde Hausach : In der evangelischen Kirchengemeinde Hausach wird laut Wille dagegen vorerst noch kein Gottesdienst gefeiert – die Kirche ist verhältnismäßig klein, eine Umsetzung des Schutzkonzepts ergibt dort wenig Sinn. "Die Gesundheit unserer Gottesdienstbesucher steht an erster Stelle. Da nehmen wir uns lieber noch ein wenig Zeit, um nach geeigneten, größeren Räumen zu suchen und ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten", betont Wille. Frühester Termin für einen Gottesdienst sei der 17. Mai. "Aber vielleicht müssen wir noch etwas warten", so der Pfarrer. Katholische Seelsorgeeinheit Hausach-Hornberg: In der katholischen Seelsorgeeinheit Hausach-Hornberg wird es am morgigen Sonntag noch keine Gottesdienste geben, informiert Pfarrer Christoph Nobs auf Anfrage. "Unser Erzbischof Stephan Burger ist vernünftig und verantwortlich: Sowohl mit Blick auf die Gesundheit, auf das geistliche Wohl und auch auf rechtliche Dinge lässt er sich nicht hetzen, wohlwissend, wie wichtig es für die Gläubigen ist, den Glauben in Gemeinschaft zu feiern. Hierfür braucht es jedoch die richtigen Voraussetzungen und den richtigen Zeitpunkt", schreibt Nobs dazu in den aktuellen Kirchlichen Nachrichten und bittet um Geduld. Seelsorgeeinheit an Wolf und Kinzig: "Um öffentliche Gottesdienste wieder zu starten, beginnen wir in der größten Kirche, in Wolfach", heißt es aus dem Wolfacher Pfarramt von Pfarrer Hannes Rümmele. In der Kirche wurden die Bänke vermessen und die Plätze entsprechend markiert. Zudem müssen die Gläubigen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Wer am Sonntag teilnehmen möchte, musste sich zuvor telefonisch anmelden (wir haben berichtet). Außerdem heißt es: "In Wolfach ist das Hauptportal als Eingang vorgesehen. Dort stehen zwei Ordner zur Kontrolle der Anmeldeliste. Im Kirchenraum werden die Gläubigen durch weitere Ordner an einen Platz geleitet." Die Kirche sollte bankweise durch die Seitentüren verlassen werden. Evangelische Kirchengemeinden Wolfach und Kirnbach: "Eine große Freude ist es, dass wir am Sonntag, 10. Mai, wieder Gottesdienst in unserer Kirche in Kirnbach feiern dürfen", schreibt Pfarrer Stefan Voß. "Allerdings dürfe der Gottesdienst nur etwa eine halbe Stunde dauern. Zudem wurde die Kirche etwas umgeräumt: "In der Mitte stehen Stühle mit zwei Meter Abstand. An den Wänden stehen Bänke. Dort können sich Menschen auch näher zusammen setzen, die in einem Haushalt zusammen leben", so Voß. Zudem wurde eine Obergrenze von 48 Plätzen festgelegt. Darum finden am Sonntag gleich drei Gottesdienste statt: Um 9, 11 und 18.30 Uhr. Seelsorgeeinheit Haslach: Die Seelsorgeeinheit Haslach plant erst am kommenden Wochenende, 16. und 17. Mai, mit den ersten Gottesdiensten. In Hinblick auf die geltenden Regeln finden sie in den zwei größten Kirchen statt: Am Samstag ab 19 Uhr in Haslach und am Sonntag ab 10.15 Uhr in Mühlenbach. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist ab Montag eine telefonische Voranmeldung im Pfarrbüro erforderlich. Pfarrer Helmut Steidel betont, dass es nicht ausreicht, auf den Anrufbeantworter zu sprechen. "Teilnehmer müssen mit einer der Sekretärinnen sprechen", sagt er. Ordner werden die Gottesdienstbesucher dann zum Platz begleiten. Evangelische Kirchengemeinde Haslach: In Abstimmung mit den Haslacher Katholiken startet auch die evangelische Kirchengemeinde in Haslach erst am Sonntag, 17. Mai, mit ihren Gottesdiensten. Laut Pfarrer Christian Meyer wird Näheres in der kommenden Woche bekannt gegeben. Morgen, Sonntag, wird es wieder eine 15-Minuten-Video-Andacht geben, die auf der Homepage www.ev-kirche-haslach.de veröffentlicht wird.

Mit einer Verordnung des Kultusministeriums, die am 4. Mai in Kraft trat, sind Gottesdienste und andere religiöse Veranstaltungen in Baden-Württemberg unter besonderen Voraussetzungen wieder erlaubt. Diese schließen die Einhaltung des Mindestabstands und von Hygieneregeln mit ein.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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