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Wolfach Herbst beginnt mit Regenperiode

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Nach den deutlich zu warmen Sommermonaten hat der September einen Gang zurückgeschaltet. Im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt lag der Mittelwert zwar immer noch im Plus, doch keineswegs mehr im extremeren Bereich.

Wolfach. Lange Zeit zeigte sich der Monat sehr trocken, holte aber im letzten Drittel beim Niederschlag etwas auf. Dazu gab es reichlich Sonnenschein, besonders im zweiten Septemberdrittel.

Der Monatsanfang zeigte sich noch spätsommerlich mit reichlich Sonne und warmen Temperaturen. Ab 5. September kam es zu einer vorübergehenden Abkühlung und etwas wechselhaftem Wetter mit zeitweiligen Regenfällen. Unfreundlich und kühl war der 8. September mit gerade mal 14 Grad und regnerischem Wetter. Danach folgte ein langer, sonniger und warmer Spätsommerabschnitt mit Höchstwerten, die um die Monatsmitte über die Sommertagsschwelle von 25 Grad kletterten.

Pünktlich zum kalendarischen Herbstanfang am 23. September kam es zu einer durchgreifenden Wetteränderung. Das bisher so trockene Wetter wurde durch eine merklich feuchtere und regenreiche Periode bis zum Monatsende abgelöst.

Temperaturen bleiben im oberen Normalbereich

Wenn es auch unfreundlich war, die Temperaturen blieben mit 15 bis 20 Grad für die Jahreszeit im oberen Normalbereich.

Mit Ausnahme eines deutlich zu warmen Monatsersten lagen die Tagesmitteltemperaturen im ersten Septemberdrittel meistens im unterdurchschnittlichen Bereich. Um den 8. September war es bis drei Grad kühler als normal. Dafür wurde es dann ab 11. September deutlich wärmer mit Abweichungen bis zu vier Grad um dann ab 18. September nochmals abrupt in einen etwas zu kalten Abschnitt überzugehen. Das letzte Monatsdrittel wartete dann wieder mit leicht überdurchschnittlichen Temperaturen auf, vor allem weil die Nachtwerte meist im zweistelligen Bereich blieben.

Insgesamt war der Monat um 0,8 Grad zu mild, ein im Vergleich zu den vorherigen Sommermonaten bescheidener Wert. Es fällt aber auch auf, dass der September der Monat des Jahres ist, der den geringsten Anstieg seiner Mitteltemperatur vorweist. Während die meisten Monate mehr als ein Grad Zunahme verbuchen können, legte der September im Vergleich zum Mittel 1961 bis 1990 auf 1990 bis 2019 gerade mal 0,2 Grad Erwärmung drauf.

Enttäuscht über den September brauchte man nicht zu sein, denn über weite Strecken dominierte niederschlagsarmes und sonniges Wetter – ideal für Späturlauber und Wanderer. Den Land- und Forstwirten gefiel die lange, völlig niederschlagsfreie Periode vom 9. bis 21. September dagegen weniger. Das niederschlagsreiche letzte Monatsdrittel brachte dann doch eine gewisse Entlastung, wenn auch das Regensoll mit 67 Liter nur zu 78 Prozent erfüllt wurde.

Sonne ist im zweiten Drittel sehr eifrig

Die Sonne dagegen war im zweiten Drittel sehr eifrig und trieb die Zahl der Sonnenstunden hoch. Am Ende waren es fast 162 Stunden, die zusammengerechnet wurden. An drei Tagen schien die Sonne überhaupt nicht.

Monatsmittel: 14,3 Grad

Abweichung: 0,8 Grad

Maximum: 27,2 Grad am 15. September

Minimum: 3,8 Grad am 20. September

Sommertage: fünf

  Niederschlagssumme: 67,3 Liter pro Quadratmeter

Größte Tagesmenge: 19,3 Liter pro Quadratmeter am 22. September

Niederschlagstage: Elf Tage

Sonnenscheindauer: 161,6 Stunden (105 Prozent)

Heitere Tage: neun Tage

Trübe Tage: sieben Tage

  Windtage: Zwei Tage

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